Ermittlungen laufen weiter

Kickl-Klettersteig sabotiert: 2 Tatverdächtige bekannt

Im März 2025 hatten linke Aktivisten eine Kletterroute am Hochschwab sabotiert. Ihr Ziel: FPÖ-Chef Herbert Kickl, der dort gerne kraxelt.
Heute Politik
20.01.2026, 21:08
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Dass Herbert Kickl in seiner Freizeit gerne klettert, ist bekannt. Weniger bekannt war bisher, dass er 2020 einer von drei Bergsteigern war, die die Kletterroute "Geheiner Schwob" am Hochschwab in der Steiermark als erstes begangen hatten.

Sicherungs-Haken entfernt

So richtig bekannt wurde dieser Umstand im März 2025. Damals wurden Fotos einer Sabotage-Aktion von linken Aktivisten auf dieser Route veröffentlicht. Konkret ist zu sehen, wie die  Sicherungs-Bohrhaken mit einem Winkelschleifer entfernt wurden. Auf der entsprechenden Website hieß es dazu: "Faschisten aus dem Gebirge jagen."

1.000 Euro von FPÖ für sachdienliche Hinweise

Es folgten eine Anzeige und die Einleitung von Ermittlungen. Der FPÖ-Landtagsklub in der Steiermark lobte 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern aus.

Anfragebeantwortung von Sporrer

Den Behörden dürften die jedenfalls vorliegen. Darauf lässt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Nationalratsmandatar Sebastian Schwaighofer durch Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) schließen. Darin heißt es: "Die Staatsanwaltschaft Leoben führt seit 19. März 2025 ein Ermittlungsverfahren wegen §125 StGB und §127 StGB (Sachbeschädigung und Diebstahl, Anm.) gegen zwei namentlich bekannte Personen und einen unbekannte Täter."

Keine weiteren Infos wegen Datenschutz

Die Ministerin betont gleichzeitig, dass das Ermittlungsverfahren derzeit noch nicht abgeschlossen ist. Mehr Informationen gibt sie nicht preis. Denn: "Der grundrechtlich abgesicherte Schutz der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes sowie der Schutz der Rechtspflege (Ermittlungsgefährdung) steht einer Bekanntgabe von Details zu den Verfahrensbeteiligten, einzelnen Ermittlungshandlungen und konkreten Inhalten der ermittelten Sachverhalte entgegen."

Justiz wird derzeit keine Schritte setzen

Schließlich verweist Sporrer noch auf die Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und anderen Sicherheitsbehörden. Derzeit bestehe aber "aus fachaufsichtsbehördlicher Sicht für allfällige Maßnahmen im justiziellen Bereich kein Anlass".

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