Aggressive Virus-Variante

Kranken-Explosion! Plötzlich ein Drittel mehr im Bett

Die Grippewelle hat Europa fest im Griff. Auch in Österreich sind die Fälle stark gestiegen. Verantwortlich dafür ist vor allem eine Variante.
Heute Life
14.01.2026, 14:15
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Österreich erlebt derzeit eine massive Grippewelle, die das Gesundheitssystem und viele Betriebe spürbar unter Druck setzt. Innerhalb kurzer Zeit ist die Zahl der Krankenstände stark angestiegen – Schätzungen zufolge liegen aktuell ein Drittel mehr Menschen mit Influenza, grippalen Infekten oder Covid im Bett als noch vor einer Woche. Verantwortlich für den deutlichen Sprung bei den Erkrankungszahlen dürfte auch das Ende der Ferien sein.

Auch im europäischen Umfeld ist die Lage angespannt, vielerorts melden Gesundheitsbehörden eine stark steigende Influenzaaktivität.

Grippe-Zahl um ein Viertel gestiegen

"Die aktuellen Krankenstandszahlen zeigen, dass Infektionen mit Grippe, grippalen Infekten sowie Covid in Österreich weiterhin deutlich zunehmen. Erfahrungsgemäß kommt es insbesondere nach Feiertagen und Urlaubsphasen zu zusätzlichen Erkrankungen", erklärt Dr. Andreas Krauter, Chefarzt der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Die Zahl der Kranken ist demnach innerhalb einer Woche von 169.061 auf 225.538 gestiegen.

„Die aktuellen Krankenstandszahlen zeigen, dass Infektionen mit Grippe, grippalen Infekten sowie Covid in Österreich weiterhin deutlich zunehmen.“

Darunter sind die Influenza-Erkrankungen um ein Viertel gestiegen - von 4.734 auf 5.871 Erkrankte. Dabei dominiert weiterhin die besonders aggressive Influenza A(H3N2)subcladeK.

Die Zahl der Kranken in Österreich steigt.
Österreichische Gesundheitskasse

Besonders ansteckend

Die Variante gilt als besonders ansteckend und kann vor allem bei älteren Menschen, chronisch Kranken und Kindern zu schweren Krankheitsverläufen führen. Experten rechnen damit, dass die Grippewelle ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat.

Um die Folgen möglichst gering zu halten, appelliert die ÖGK erneut an die Bevölkerung, bestehende Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen. "Um sich bestmöglich vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen, empfehlen wir daher dringend die kostenlose Grippeimpfung, die nach wie vor den wirksamsten Schutz darstellt. Ergänzend sind bewährte Maßnahmen wie gründliche Handhygiene, verantwortungsbewusstes Verhalten bei Krankheitssymptomen sowie regelmäßiges Lüften von Innenräumen konsequent einzuhalten", so Krauter weiter.

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