Tragödie in der Steiermark: Am Samstag kam es gegen 14 Uhr zu einem Lawinenabgang in den Wölzer Tauern (Bezirk Murau). Die Schneemassen lösten sich im Bereich "Hoher Zinken" und rissen einen 21-jährigen Skifahrer mit. Der Slowake befand sich im freien Gelände.
Ebenfalls am Samstag wurde in Tirol ein 41-Jähriger aus einer Lawine befreit – starb aber kurz darauf im Spital an seinen schweren Verletzungen.
Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, wurde die Landeswarnzentrale Steiermark per Notruf alarmiert und löste umgehend einen Großalarm aus. Bergretter aus Pöls, Hohentauern, Knittelfeld, Judenburg, Zeltweg, Murau, St. Peter am Kammersberg, St. Lambrecht und Krakau rückten aus.
Zudem beteiligten sich an der Suchaktion auch der Polizeihubschrauber Libelle Steiermark, der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 17, die Alpinpolizei, das KIT-Team und mehrere Einsatzteams der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark.
Ganze 120 Einsatzkräfte waren vor Ort. Sie wurden von den Lachtal Seilbahnen, der Pistenrettung Lachtal sowie der Lawinenkommission der Stadtgemeinde Oberwölz unterstützt. Dennoch nahm der Einsatz ein trauriges Ende.
Ein Lawinen- und Suchhund konnte den verschütteten 21-Jährigen schließlich ausfindig machen. Der Skifahrer wurde von den Rettungskräften geborgen, aber es war bereits zu spät. Die Helfer konnten nichts mehr für den jungen Mann tun.