Klare Ansage an Spitäler

Medizinische Versorgung "keine Frage der Postleitzahl"

Beim Besuch im Uniklinikum Krems sprach Johanna Mikl-Leitner (VP) über den Gesundheitsplan 2040+ und fand klare Worte in der Gastpatienten-Debatte.
Victoria Carina  Frühwirth
03.03.2026, 04:00
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Ein Besuch im Uniklinikum Krems wurde für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) auch zur politischen Ansage. Im Mittelpunkt stand der Gesundheitsplan 2040+, welcher die medizinische Versorgung im Land langfristig absichern soll.

Gastpatienten: Wiener Patienten in NÖ behandelt

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten Mikl-Leitners Aussagen zur aktuellen Diskussion über Gastpatienten. Am Standort Krems wurden im vergangenen Jahr nämlich 520 Wiener stationär behandelt, zusätzlich gab es 2.155 ambulante Kontakte von Wienern.

Mikl-Leitner stellte bei ihrem Besuch in Krems klar: "Medizinische Versorgung darf keine Frage der Postleitzahl sein. In Niederösterreichs Spitälern fragen wir nicht nach dem Meldezettel, sondern wie wir helfen können. Und wir werden nicht lockerlassen, bis das auch in Wien wieder selbstverständlich ist."

Langfristige Versorgung mit "Gesundheitsplan 2040+"

Niederösterreich wächst und wird älter. Damit ändert sich auch der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung, so die Landeshauptfrau. "Mit dem Gesundheitsplan 2040+ bündeln wir gezielt Expertise und Ressourcen, um eine hochwertige, wohnortnahe Gesundheitsbetreuung langfristig sicherzustellen", sagte Mikl-Leitner.

Mehr als 1.300 Mitarbeiter kümmern sich im Universitätsklinikum Krems um Patienten. Im vergangenen Jahr gab es hier über 200.000 ambulante Kontakte sowie knapp 22.000 stationäre Aufenthalte. "Was hier tagtäglich geleistet wird, verdient höchsten Respekt. Ich bin tief beeindruckt von Professionalität, Menschlichkeit und Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so die Landeshauptfrau.

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