Eine neue Studie von Mars zum internationalen "Bring deinen Hund zur Arbeit"-Tag am 26. Juni beweist, dass Österreicher auch im Büro nicht auf ihr Haustier verzichten wollen. Mehr als die Hälfte würde sogar sofort für ein haustierfreundliches Büro den Job wechseln.
Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Arbeitnehmer in Österreich bevorzugt ein haustierfreundliches Arbeitsumfeld gegenüber anderen Vergünstigungen und Zusatzleistungen, und mehr als die Hälfte (57 Prozent) würde einen Jobwechsel in Betracht ziehen, wenn dort Tiere erlaubt sind.
71 Prozent würden sich eher für ein Haustier entscheiden, wenn der Arbeitgeber haustierfreundliche Bürorichtlinien bietet, und 82 Prozent der Beschäftigten in Österreich finden sogar, dass Haustiere eine angenehmere Atmosphäre am Arbeitsplatz schaffen. Man kann also durchaus sagen, dass Tiere am Arbeitsplatz längst kein Tabu mehr sind und sich laut Umfrage sogar zur "Selbstverständlichkeit" entwickeln. Mehr noch als "Snacks" oder Pausenraum-Goodies wie ein Tischtennis-Tisch.
Mehr als ein Drittel aller Befragten (36 Prozent) würde sogar dem Haustier mehr Priorität zugestehen als Mitarbeiterrabatten, Firmen-Fahrrädern oder After-Work-Veranstaltungen. Ein ähnlich großer Teil (35 %) stuft zudem tierfreundliche Arbeitsplätze sogar höher ein als zusätzliche persönliche Unterstützungen wie Sonder-Elternzeit oder private Krankenversicherung.
Ganz vorn am Wandel "Pro Haustier" sind vor allem die Generation Z und die Millennials, denn 45 Prozent der 18- bis 24-Jährigen suchen sogar gezielt nach Jobs, wo die Mitnahme des Haustieres möglich ist.
Die Studie wurde im Auftrag von Mars, Incorporated von Censuswide durchgeführt. Befragt wurden 3.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Mindestalter 18 Jahre), davon je 1.000 in Österreich, Deutschland und der Schweiz, im Zeitraum von 31. März bis 15. April 2026.
Ganze 49 Prozent ziehen diese gegenüber persönlichen Vergünstigungen vor, gegenüber 35 Prozent der über 55-Jährigen. Tierfreundliche Arbeitsplätze etablieren sich somit als unverzichtbarer Vorteil, um die aufstrebenden Talente von heute an sich zu binden.
72 Prozent der in Österreich Befragten geben an, dass sie sich mehr Transparenz in Stellenanzeigen hinsichtlich Möglichkeiten, das eigene Tier zur Arbeit mitzunehmen, wünschen würden. Immerhin soll eine tierfreundliche Atmosphäre auch von einem Arbeitgeber zeugen, dem das Wohl der Mitarbeiter am Herzen liegt.
Dennoch haben 55 Prozent Schwierigkeiten, bei der Jobsuche Informationen zu entsprechenden tierfreundlichen Regelungen zu finden. Und mehr als ein Drittel der Beschäftigten (36 %) gibt an, dass ihr Unternehmen zwar eine Haustierrichtlinie hat, diese jedoch nicht in Stellenanzeigen erwähnt.