Staatssekretärin Zehetner

"Mein erstes Mal" – VP-Politikerin über Opernball-Debüt

Staatssekretärin Zehetner feiert Opernball-Premiere. Was für ein Kleid sie tragen wird – und was das Staatsgewalze für Österreichs Wirtschaft leistet.
Heute Politik
11.02.2026, 22:36
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Der Countdown zum Opernball am 12. Februar läuft. Die umfangreichen Umbauarbeiten in der Wiener Staatsoper ließ sich Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) persönlich zeigen – und verrät ganz nebenbei Details zu ihrem großen Debüt: Sie wird heuer erstmals selbst am Opernball teilnehmen.

„Für eine Tourismus-Politikerin ist es ein Muss, hier präsent zu sein. Und für mich ist es sogar ein Debüt. Ich bin zum ersten Mal auf dem Ball der Bälle", sagt Zehetner: "Österreich zeigt hier Jahr für Jahr, wie Kultur, Tourismus und Wirtschaft im perfekten Takt zusammenspielen.“

Für den Staatsball wird in der Oper umfangreich umgebaut – Staatssekretärin Zehetner schaute sich das vor Ort an.
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Millionen-Publikum

Der Opernball ist längst nicht nur ein Society-Highlight. Er gilt als internationale Bühne für Österreich, als kulturelles Aushängeschild – und als kräftiger Wirtschaftsmotor. Millionen Menschen verfolgen das Spektakel vor den Bildschirmen weltweit. "Der Opernball ist unser international bekanntestes Highlight. Er bringt Österreichs Kulturgut in die Welt und macht unsere Gastfreundschaft für ein Millionenpublikum sichtbar", so Zehetner.

Wirtschaftlich bekommt die Ballsaison immer mehr Gewicht. Über alle Bälle gesehen liegen die erwarteten Gesamtausgaben der Gäste heuer bei rund 235 Millionen Euro – ein Plus von etwa 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Pro Gast werden im Schnitt 390 Euro ausgegeben.

„Für eine Tourismus-Politikerin ist es ein Muss, hier präsent zu sein. Und für mich ist es sogar ein Debüt. Ich bin zum ersten Mal auf dem Ball der Bälle.“
Elisabeth ZehetnerTourismus-Staatssekretärin (ÖVP)

Vom Ballgeschäft profitieren etliche Branchen: Schneider, Friseure, Kosmetikerinnen, Floristen und viele mehr. Rund um den Opernball ziehen zudem Hotelbuchungen, (gehobene) Gastronomie und Transfers deutlich an. "Genau das macht die Ballsaison zu einem wichtigen Wirtschaftsmotor für Österreich und Wien", erklärt Zehetner.

Ballrobe von Austro-Designerin

Auch bei ihrem eigenen Ballkleid setzt die Staatssekretärin auf Qualitätsarbeit "made in Austria". Die Robe stammt von Designerin Dagmar Mikolics, die in Wien ein eigenes Atelier führt.

"Mir war wichtig, bewusst auf heimische Schneiderkunst zu setzen", so Zehetner. "Maßarbeit aus Österreich steht für Qualität, Können und regionale Wertschöpfung."

Wie das Kleid aussieht? Bleibt bis zum Ball streng geheim. Nur so viel verrät sie: "Es wird eine royale Farbe haben."

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