25 Jahre Weinviertel Tourismus – dieses Jubiläum wurde am Montag, 12. Oktober, im Althof Retz (Bezirk Hollabrunn) groß gefeiert. Mit dabei war auch Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), die bei der Veranstaltung nicht nur zurückblickte, sondern vor allem eines deutlich machte: Das Weinviertel soll touristisch noch stärker werden.
"Die beste Zeit liegt noch vor uns", zeigte sich Mikl-Leitner überzeugt. Die Region habe mit ihren Kellergassen, der Weinkultur und zahlreichen Ausflugszielen enormes Potenzial. Dieses müsse künftig noch besser genutzt werden.
Ob Therme Laa, Iron Curtain Trail oder der beliebte Weinherbst – das Weinviertel hat einiges zu bieten. Doch damit nicht genug: Mit einer stärkeren "Marke Weinviertel" will das Land die Region künftig noch bekannter machen.
"Wir müssen das, was wir haben, noch mehr in die Auslage stellen: unsere Landschaft, unsere Kellergassen, unsere Weinkultur und vor allem die Menschen, die mit Herz für unsere Gäste da sind", betonte die Landeshauptfrau. Unter dem Motto "Genussvolle Gelassenheit" sollen die touristischen Angebote künftig noch stärker gemeinsam vermarktet werden.
Ein besonderer Hoffnungsträger ist die Niederösterreichische Landesausstellung 2030. Sie soll dem Weinviertel einen kräftigen Tourismusschub bescheren und Besucher dazu bewegen, länger in der Region zu bleiben.
"Die Gäste sollen gleich mehrere Tage bleiben und die gesamte Region entdecken", erklärte Mikl-Leitner. Auch die neue Tourismusstrategie 2030+ soll dabei helfen. Die Ziele: Mehr internationale Gäste, weniger Bürokratie für Betriebe und eine höhere Qualität der touristischen Angebote. Dafür sollen unter anderem Genehmigungsverfahren beschleunigt und Gästemeldungen digitalisiert werden.
Für Hannes Steinacker, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, ist das Jubiläum vor allem eine Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit. "Wir feiern heute keine Organisation – wir feiern 25 Jahre Einsatz, Ideen, Mut, Engagement und den Aufbau einer gemeinsamen touristischen Identität", betonte er.
Man habe es geschafft, aus vielen einzelnen Angeboten eine gemeinsame touristische Identität zu formen. Nun gehe es darum, Gästen unvergessliche Erlebnisse zu bieten, damit sie wiederkommen und das Weinviertel weiterempfehlen.