Der Halloween-Horror nimmt kein Ende. Familien sind in Sorge, Ermittler arbeiten mit Hochdruck. Immer neue Fälle tauchen auf, in denen Nägel, Nadeln oder Schrauben in Halloween-Süßigkeiten gefunden wurden.
Die österreichische Ermittlungsgruppe "Treat" arbeitet mit dem deutschen Bundeskriminalamt und Europol zusammen. Denn auch in Deutschland und Ungarn wurden manipulierte Halloween-Süßigkeiten entdeckt.
Nach "Heute"-Informationen prüfen Ermittler auch eine mögliche Verbindung zur internationalen Online-Szene "The Com". Die per Sozialen Medien vernetzte Gemeinde verherrlicht Gewalttaten. Mitglieder prahlen online mit Schilderungen von Attacken auf Tiere oder Menschen.
Womöglich gab es eine Absprache, in mehreren Ländern gleichzeitig zu Halloween zuzuschlagen. Vermutet wird, dass Täter präparierte Süßigkeiten vor fremde Haus- oder Wohnungstüren abstellten.
Innenminister Gerhard Karner: „Wenn man Süßigkeiten oder Geschenke präpariert, ist das nicht nur feig und hinterhältig, sondern auch lebensbedrohlich. Daher werden wir alles tun, um diese Verbrechen mit allem Nachdruck aufzuklären."
Wie gefährlich das werden kann, zeigt der Fall aus Niederösterreich. Dort biss ein zehnjähriges Mädchen in eine Schokolade, in der eine Nadel steckte. Das Kind wurde verletzt.
Mittlerweile werden noch mehr Fälle aus Niederösterreich und der Steiermark gemeldet. Auch in Wien wurde eine Schraube in einem Schokolade-Bonbon gefunden.
Die Polizei rät Eltern weiterhin, die gesammelten Süßigkeiten ihrer Kinder vor dem Verzehr sorgfältig zu kontrollieren. Besonderes Augenmerk gilt beschädigten oder auffällig veränderten Verpackungen sowie möglichen Fremdkörpern.