Hohe Strafen drohen

Neue Italien-Regeln: Hier sind Bikini und Badehose tabu

Bikini am Strand, Bußgeld auf der Straße: In Italiens Ferienorten gelten heuer strenge Regeln für Urlauber.
Heute Life
13.08.2026, 14:29
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Für viele gehört der Bikini zum Urlaub wie Sonne und Meer. Doch wer in Italien nach dem Baden einfach in Badehose, Bikini oder mit nacktem Oberkörper durch den Ort spaziert, kann heuer empfindlich zur Kasse gebeten werden.

Mehrere beliebte Ferienorte haben eigene Regeln für den öffentlichen Raum erlassen oder verschärft. Besonders an der venezianischen Adriaküste wird kontrolliert. Wichtig: Ein landesweit einheitliches Verbot gibt es nicht. Über Kleidungsvorschriften und Strafen entscheiden die jeweiligen Gemeinden.

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Erste Urlauber zahlen bereits 50 Euro

In Cavallino-Treporti zwischen Jesolo und Venedig ist Badekleidung außerhalb des Strandes tabu. Die Gemeinde hat neue Hinweisschilder aufgestellt und die Kontrollen verstärkt. Die Botschaft der Bürgermeisterin Roberta Nesto ist eindeutig: Die Straßen seien kein Strand.

Bis 21. Juli wurden bereits rund zehn Strafen über jeweils 50 Euro verhängt. Wer gegen die kommunalen Vorgaben verstößt, kann grundsätzlich mit 25 bis 500 Euro belangt werden. Die Gemeinde argumentiert mit Rücksicht auf Einheimische, Beschäftigte und andere Gäste.

250 Euro Strafe in Venedig

Noch teurer kann es in Venedig werden. Wer außerhalb der Strandbereiche mit nacktem Oberkörper oder in Badebekleidung unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von 250 Euro.

Die Stadt geht dabei generell streng gegen Verhalten vor, das sie als unangemessen für den öffentlichen Raum einstuft. Auch Baden in den Kanälen sowie Sitzen oder Picknicken an bestimmten Brücken, Denkmälern und Treppen kann teuer werden. Wer also vom Strand spontan in die Altstadt weiterzieht, sollte sich vorher umziehen.

Auch am Comer See gelten klare Grenzen

Nicht nur an der Adria wird durchgegriffen. In Varenna am Comer See darf man seit 29. Juni ebenfalls nicht mehr mit freiem Oberkörper oder in Badekleidung durch den Ort gehen.

Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Strafe von 50 bis 200 Euro. Italienische Urlauberorte setzen damit eine Linie fort, die es bereits seit einigen Jahren gibt. Auch Sorrent ging schon 2022 gegen zu freizügige Auftritte abseits des Strandes vor.

Rauchverbot in Jesolo

Auch Raucher müssen an der Adria genauer hinsehen. In Jesolo gilt seit Beginn der Badesaison 2026 ein Rauchverbot auf der gesamten Sandfläche.

Eine Zigarette ist dort nur in ausdrücklich gekennzeichneten Raucherbereichen erlaubt. Wer trotzdem am Strand raucht, muss mit 50 Euro Bußgeld rechnen. Erste Urlauber wurden bereits von Polizisten in Zivil kontrolliert. Mit dem Verbot will die Gemeinde andere Badegäste schützen und zugleich die Zahl der Zigarettenstummel im Sand reduzieren.

{title && {title} } red, {title && {title} } 13.08.2026, 14:29
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