Millionen rosafarbener Seegurken haben den Suan-Son-Strand in der thailändischen Provinz Rayong bedeckt und weite Teile der Küste in ein auffälliges Pink getaucht. Der Grund dafür wurde schnell von Fachleuten als "Cercodemas anceps" - also Rosa Seegurke identifiziert. Auch wenn dieses Naturphänomen sehr beeindruckend aussieht, so ist es eigentlich traurig, denn die Tiere sterben ...
Nach Einschätzung der zuständigen Behörden könnten kräftige Winde und hohe Wellen infolge der jüngsten Unwetter die Seegurken vom Meeresboden gelöst und an die Küste getrieben haben. Solche Wetterereignisse gelten als eine der häufigsten Ursachen für Massenstrandungen dieser Art.
Gesundheitspolizei:
Seegurken erfüllen wichtige Aufgaben im Ökosystem Meer. Sie tragen dazu bei, organisches Material am Meeresboden abzubauen und Nährstoffe wieder in den natürlichen Kreislauf zurückzuführen. Dadurch leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit von Korallenriffen und anderen marinen Lebensräumen.
Besucher sollen die gestrandeten Seegurken keinesfalls mit bloßen Händen berühren. Einige Arten können Abwehrstoffe freisetzen, die Hautreizungen auslösen. Touristen wird daher empfohlen, das ungewöhnliche Naturschauspiel nur aus sicherem Abstand zu beobachten. Die Behörden mahnen zur Vorsicht am Strand und wollen die Entwicklung weiter verfolgen, um mögliche Gesundheitsrisiken einschätzen zu können. Auch Wissenschaftler sind weiterhin im Einsatz, um Proben zu nehmen und Daten zu sammeln.