Die Mahnung des ARBÖ vor kurzem war eindringlich: Die ungewohnt heißen Tage seien nicht nur unbequem, anstrengend und konzentrationsraubend – in manchen Fällen könnten sie "zu einem echten Risiko werden".
Worauf der Autofahrerclub u.a. hingewiesen hat: Selbst ein im Schatten abgestellter Pkw kann rasch der Sonne ausgesetzt sein. Dann besteht vor allem für Kinder und Tiere im Inneren Lebensgefahr. Innerhalb einer Stunde drohen 56 Grad im Inneren.
Im Schatten parken
Der ARBÖ empfiehlt aktuell allen Lenkern, wenn möglich einen Parkplatz im Schatten zu suchen. Gibt es den nicht, helfen Sonnenblenden, die hinter die Windschutzscheibe gelegt werden.
Ebenfalls wichtig: die Klimaanlage nicht auf "Polarkreis" schalten. Denn: Die optimale Temperatur im Wageninneren sollte maximal sechs Grad unter der Außentemperatur liegen. Sonst drohen Kreislaufprobleme und Erkältungen.
Unterdessen arbeitet Fressnapf, Betreiber von Fachmärkten für die besten Freunde des Menschen, an Bewusstseinsbildung seiner Kundschaft: "Hunde sind bei uns immer willkommen – bitte an der Leine", erklärt das Unternehmen auf einem Hinweisschild unweit seines Geschäfts in der Hauptstraße in Linz-Urfahr.
"Raus aus dem Auto" prangt in großen Lettern auf der Tafel. Und es heißt weiter: "Bei warmen Temperaturen nimm deinen Vierbeiner bitte mit in die Filiale. An unserer Hundetankstelle warten frisches Wasser und kostenloses Futter auf ihn."
Schon vor einem Jahr hatte die Mega-Hitze ein anderes Unternehmen auf den Plan gerufen: "Hunde willkommen!", betonte die Oberbank auf dem Screen der Filiale an der Linzer Mozartkreuzung. Der Appell: "Bitte lassen Sie Ihren Hund bei Hitze nicht im Auto zurück."