Kickl-Konter auf Babler-Rede

"Roter Minister kassiert 80 bis 86 Cent pro Liter"

SPÖ-Chef Andreas Babler ging in seiner Rede FPÖ-Chef Herbert Kickl scharf wegen den hohen Spritpreisen an. Kickls Konter erfolgte umgehend.
Newsdesk Heute
07.03.2026, 16:48
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Vor rund 1.000 Anhängern und Funktionären fiel SPÖ-Chef Andreas Babler am Samstag mit einer Attacke auf die FPÖ auf. Nach einer Warnung vor den Freiheitlichen forderte Babler FPÖ-Chef Herbert Kickl dazu auf, den Menschen in Österreich die hohen Spritpreise zu erklären. Kickl kam dem umgehend nach.

"Von 1,50 Euro pro Liter kassiert der rote Finanzminister zwischen 80 und 86 Cent – also mehr als die Hälfte", schrieb Kickl auf Facebook. "Je teurer der Treibstoff, desto mehr kassiert der Staat."

Kickl stellte seinerseits eine Forderung an Babler: "Genau da ist sofort einzugreifen. Steuern runter oder Steuern weg. Das ist eine rein österreichische Angelegenheit. Worauf warten Sie, Herr Babler?"

Babler will neue Steuer und verteidigt Politik

Beim Parteitag hat Babler in seiner Grundsatzrede außerdem zentrale politische Projekte der SPÖ verteidigt. Vor mehr als tausend Delegierten und Funktionären erklärte er, dass die Partei Österreich nach schwierigen Jahren wieder auf Kurs bringen wolle. Babler betonte dabei mehrfach das Motto "Ordnen statt spalten" und stellte die SPÖ als Gegenmodell zu rechten und populistischen Bewegungen dar.

Inhaltlich hielt der Parteichef vor allem an neuen Steuern fest. Darüber hinaus sprach er Themen wie den Ausbau der Gesundheitsversorgung, mehr Kassenärzte sowie Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen an.

Auch beim Thema Migration skizzierte Babler eine klare Linie: Geflüchtete sollten schneller arbeiten dürfen und damit "Steuern zahlen statt Steuern kosten". Deutschförderung und ein besser funktionierendes Asylsystem seien dafür zentrale Schritte.

Gleichzeitig räumte der SPÖ-Chef Fehler der eigenen Partei ein und kritisierte interne Streitereien der Vergangenheit – die SPÖ müsse geschlossen auftreten, um wieder Vertrauen zurückzugewinnen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.03.2026, 16:50, 07.03.2026, 16:48
Jetzt E-Paper lesen