"Gefahr für Leib und Leben der Piloten besteht nicht. Am Boden gibt es keine Zerstörungen", heißt es in einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums. Der Bomber war laut offiziellen Angaben ohne Raketen unterwegs.
Wie "NTV" berichtet, stürzte die Maschine beim Landeversuch in der Nähe der Ortschaft Kamenka im Baikalgebiet Irkutsk ab. Die Tupolew Tu-22M3 zählt zu den strategischen Luftstreitkräften Russlands.
Sie kann theoretisch auch Raketen mit Atomsprengköpfen abfeuern. Moskau setzt diese Bomber im Krieg gegen die Ukraine ein, um aus großer Entfernung Marschflugkörper auf das Nachbarland zu schießen.
Die Ukraine hat schon mehrmals versucht, solche Flugzeuge zu zerstören – und war nach eigenen Angaben auch schon erfolgreich. Experten schätzen, dass es in Russland noch rund 60 Stück von diesem Typ gibt.
Jeder einzelne Verlust ist daher besonders schmerzhaft. Offizielle Zahlen zur Gesamtanzahl gibt es allerdings nicht.