Die Eisheiligen sind da

Schlecht! Bringt die Trockenheit jetzt "Strahlenfrost"?

Auch wenn es in einigen Bundesländern ein paar Tröpfchen regnet, ist man weit davon entfernt, die Trockenheit abzufangen - Frost wäre jetzt fatal.
Heute Life
12.05.2026, 03:02
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Ab 11. Mai geben sich die berüchtigten Eisheiligen nun die Klinke bis zum 15. Mai in die Hand und sorgen in der Regel für ein ziemliches Wetterchaos. Den Anfang macht heute der "kalte Mamertus", der mit kühlen Temperaturen für eine kurze Einstimmung sorgt.

"Mamertus hat ein kaltes Herz"

Der "kalte Mamertus" lebte im 5. Jahrhundert als Bischof im ehemaligen Gallien, heutigen Frankreich und war der Gründer der sogenannten "Bittprozession" vor Christi Himmelfahrt. Drei aufeinanderfolgende Tage vor dem Feiertag wurde von Gläubigen für eine gute Ernte und gegen Unwetter gebetet. Da er als erster der Eisheiligen den Frost bringen kann, sind ihm Sprüche wie: "Der heilige Mammerz, der hat aus Eis ein Herz" gewidmet.

Selbst die obere Lobau ist bereits durch die Trockenheit fast komplett ausgedörrt:

Trockenheit und Strahlenfrost

Die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen begünstigt den sogenannten "Strahlenfrost", der sich besonders gefährlich auf junge Pflänzchen und Knospen auswirkt. Der Anbau ist durch wenig Regen geschwächt und kann Frost kaum standhalten. Klare und windstille Nächte (Strahlungsnächte) fördern einen Abfall der Temperaturen in Bodennähe, da die Wärme der Erdoberfläche ungehindert in den Weltraum abstrahlen kann.

Werden hier am Boden 0 Grad unterschritten, entsteht der gefürchtete Strahlenfrost - besonders betroffen sind hier Gurken, Tomaten und Kartoffeln.

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