Neuer Spritpreis-Rekord

Schock an der Tankstelle! Diesel so teuer wie nie

Diesel ist in Österreich so teuer wie nie. Der ÖAMTC fordert angesichts des neuen Rekordpreises Entlastungen für Autofahrer.
Newsdesk Heute
17.09.2026, 09:40
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Autofahrer müssen an Österreichs Tankstellen derzeit tief in die Tasche greifen. Der Dieselpreis hat am Mittwoch (16. September) einen neuen Tages-Höchstwert erreicht und damit sogar den bisherigen Rekord aus dem Frühjahr übertroffen.

Mit durchschnittlich 2,268 Euro pro Liter kletterte Diesel auf einen neuen Spitzenwert. Der bisherige Höchststand von Ende März 2026 lag bei 2,245 Euro.

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Bei Super ist der bisherige Rekord hingegen noch nicht erreicht. Der aktuelle Preis liegt um 14 Cent unter dem Höchstwert von 2,099 Euro aus dem Juni 2022.

ÖAMTC fordert Entlastung

Angesichts der hohen Spritpreise bringt der Mobilitätsclub erneut eine EU-weite Übergewinnsteuer für die Mineralölindustrie ins Spiel. Einen entsprechenden Vorstoß hatten mehrere europäische Finanzminister unterstützt, darunter auch Österreich.

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Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Mit den Einnahmen könnten nach Ansicht des ÖAMTC die Belastungen für Autofahrer reduziert werden.

"Die Konsument:innen sind an der Zapfsäule mit Höchstpreisen konfrontiert und Konzerne erzielen außerordentliche Gewinne: Es wäre an der Zeit, endlich jene Menschen zu entlasten, die auf das Auto angewiesen sind. Mit einer europäischen Übergewinnsteuer könnte man die Mineralölsteuer und CO2 Bepreisung senken und so den Kostendruck reduzieren," sagt Martin Grasslober, Verkehrswirtschaftsexperte des ÖAMTC.

Club will Preisnotierungen überprüfen

Der ÖAMTC fordert darüber hinaus eine genauere Untersuchung der internationalen Preisnotierungen für Diesel und Super. Diese sollten nach Ansicht des Clubs zudem stärker reguliert werden.

Der Mobilitätsclub argumentiert, dass verlässliche Notierungen eine Voraussetzung für faire Preise an den europäischen Tankstellen seien.

So lässt sich beim Tanken sparen

Gleichzeitig erinnert der ÖAMTC daran, dass Autofahrer ihren Verbrauch mit der eigenen Fahrweise reduzieren können. Empfohlen werden vorausschauendes Fahren und eine möglichst konstante Geschwindigkeit. Unnötige Lasten im Fahrzeug sowie vermeidbare Schaltvorgänge sollten ebenfalls reduziert werden.

Auch der Zeitpunkt des Tankens kann einen Unterschied machen. Laut ÖAMTC ist es günstiger, eher am Vormittag als nach Mittag zu tanken. Besonders teure Tankstellen, etwa direkt an Autobahnen, sollten Autofahrer nach Möglichkeit meiden.

red,Akt. 17.09.2026, 09:47, 17.09.2026, 09:40
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