Viele Haushalte zahlen mehr für ihren Strom als nötig. Ein Anbieterwechsel kann sich richtig lohnen – selbst bei einem Single-Haushalt mit 1.500 Kilowattstunden pro Jahr sind schnell 150 Euro Ersparnis drin.
Das Beste: Der Wechsel ist einfacher als gedacht. Du brauchst nur wenige Daten, die alle auf deiner letzten Stromrechnung stehen.
Wie "inside-digital.de" berichtet, reichen für den Wechsel Postleitzahl, Jahresverbrauch, Zählernummer und die Kundennummer beim bisherigen Anbieter. Danach vergleichst du Tarife und achtest auf Laufzeit, Preisgarantie und Zahlungsmodell.
Der billigste Tarif ist nicht automatisch der beste. Hohe Boni wirken attraktiv, drücken aber oft nur den Preis im ersten Jahr. Danach wird es schnell teuer. Entscheidend ist deshalb nicht nur der Bonus, sondern der reguläre Preis.
Ebenso wichtig ist der Blick auf den Gesamtpreis. Viele schauen nur auf den Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Das reicht nicht - der Grundpreis kann einen günstigen Tarif schnell unattraktiv machen.
Den alten Anbieter musst du meist nicht selbst kündigen. Das übernimmt in der Regel der neue Versorger. Nach dem Abschluss bekommst du den Wechseltermin. Am Stichtag meldest du noch den Zählerstand – mehr ist nicht nötig.