Für Babler wird es eng

SPÖ wäre mit Kern sogar stärker als Kurz-ÖVP

Eine neue Umfrage sorgt zum Dreikönigstag für mächtig Wirbel! Mit Christian Kern hätte die SPÖ sogar gegen die Kurz-ÖVP die Nase vorn. Die Details.
André Wilding
06.01.2026, 08:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Das wäre ein politisches Comeback mit Knalleffekt! Eine aktuelle Umfrage des Instituts IFDD im Auftrag der "Kronen Zeitung" zeigt, dass die SPÖ mit Christian Kern an der Spitze nicht nur stark zulegen, sondern sogar die ÖVP überholen könnte – selbst bei einem gleichzeitigen Comeback von Sebastian Kurz.

Rufe nach Comeback werden lauter

Das bringt jedenfalls ordentlich Bewegung in die brodelnden Gerüchte rund um ein mögliches Antreten Kerns gegen SPÖ-Chef Andreas Babler beim Parteitag am 7. März. Zwar hat Kern entsprechende Spekulationen bislang nie eindeutig bestätigt, aber eben auch nie klar dementiert.

In der SPÖ scheinen sich die Rufe nach einem Comeback jedenfalls zu mehren. Viele ranghohe Parteifunktionäre sollen laut Bericht der "Krone" bereits Kontakt zu Kern aufgenommen haben. Kein Wunder: Laut Umfrage würde er der SPÖ auf Anhieb ein Plus von sechs Prozent bringen – vor allem bei Wählern, die sonst eher Grün, Pink oder Kommunistisch wählen würden.

IFDD-Chef Christoph Haselmayer sieht Bablers Position jedenfalls geschwächt. "Sie wird zumindest wahrscheinlicher. Alle, die sich jetzt mit Babler solidarisieren wollen, sollten bedenken, dass Babler selbst beispielsweise Pamela Rendi-Wagner als Parteivorsitzende stets gnadenlos attackiert hat, nur um jetzt selbst die SPÖ auf das schlechteste Niveau ihrer Geschichte zu führen", sagt der Experte zur "Krone".

"Markenkern der Volkspartei stark beschädigt"

Doch auch die ÖVP kommt bei der Umfrage nicht ungeschoren davon. Ein mögliches Kurz-Comeback würde der Partei zwar ein kleines Plus bringen – für Platz zwei reicht es damit aber nicht. "Per se scheint der Markenkern der Volkspartei stark beschädigt zu sein, was bei den kommenden Landtagswahlen ein größeres Problem darstellen könnte", stellt Haselmayer in der Tageszeitung klar.

Unabhängig von allen Rochade-Plänen bleibt eines aber unverändert: Die FPÖ unter Herbert Kickl liegt in der Sonntagsfrage klar auf Platz eins – und ist derzeit für niemanden einzuholen.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 06.01.2026, 08:04, 06.01.2026, 08:00
Jetzt E-Paper lesen