Stammstrecke wird gesperrt

Stammstrecke gesperrt: Das müssen NÖ-Pendler wissen

Ab 7. September ist die Wiener Stammstrecke zwischen Praterstern und Hauptbahnhof gesperrt. Für NÖ-Pendler gibt es neue Busverbindungen.
Victoria Carina  Frühwirth
28.08.2026, 14:00
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Für tausende Pendler aus Niederösterreich wird der Weg nach Wien ab 7. September komplizierter. Dann startet die nächste Bauphase bei der Modernisierung der Wiener Stammstrecke – "Heute" berichtete. Zwischen Wien Praterstern und Wien Hauptbahnhof fahren vorübergehend keine Züge auf der Stammstrecke.

Schwechater Pendler brauchen viel Geduld

Besonders betroffen sind Fahrgäste aus Schwechat und der Umgebung. Die Flughafenschnellbahn S7 fährt während der Sperre im Wiener Abschnitt nur bis beziehungsweise ab St. Marx. Von dort geht es unter anderem mit den Straßenbahnlinien 18 und 71 weiter.

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Damit Pendler trotzdem rasch zur U-Bahn kommen, wird nun das Regionalbus-Angebot zwischen Schwechat und der U3-Station Simmering deutlich verstärkt. Auf den Linien 217, 218 und 272 fahren werktags insgesamt bis zu fünf Busse pro Stunde.

"Das ist ein wichtiger Lückenschluss für Pendler, die so eine rasche Anbindung an das U-Bahnnetz erhalten", erklärt Niederösterreichs Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ).

Busse fahren künftig zum REX7

Auch bei mehreren Regionalbuslinien rund um Schwechat und Kaiserebersdorf gibt es Änderungen. Busse, die normalerweise auf die S7 abgestimmt sind, werden künftig an den schnelleren REX7 angebunden.

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Damit sollen Fahrgäste rascher zum Wiener Hauptbahnhof kommen. Dort bestehen unter anderem Umsteigemöglichkeiten zur U1 sowie zu mehreren Straßenbahnlinien.

NÖVOG Geschäftsführer Wolfgang Schroll, NÖ Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) und NÖVOG Geschäftsführer Michael Hasenöhrl
NÖVOG/Bollwein

Die NÖVOG (NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft) hatte nach eigenen Angaben die geplanten Ersatzangebote während der Stammstreckensperre analysiert und dabei Lücken für Pendler aus Niederösterreich festgestellt.

"Erfolgreicher öffentlicher Verkehr lebt von professioneller Planung, hochwertiger Umsetzung und enger Zusammenarbeit aller Beteiligten", erklären die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl.

Fahrplan vor der Fahrt prüfen

Pendler sollten sich vor ihrer Fahrt jedenfalls über die aktuelle Verbindung informieren, wird geraten. Die Regionalbus-Verbindungen können über den LEOpoldi-Routenplaner und die LEOpoldi-App abgefragt werden. Neu ist, dass das niederösterreichische Regionalverkehrsangebot der NÖVOG nun auch in Google Maps angezeigt wird.

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