"Ich wache jeden Tag auf..."

Thomas Morgenstern packt jetzt über Heli-Diebstahl aus

Nach dem spektakulären Hubschrauber-Diebstahl meldet sich Thomas Morgenstern erstmals zu Wort. Seine Hoffnung auf eine Rückkehr ist gering.
André Wilding
30.09.2026, 08:25
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Noch immer kann Thomas Morgenstern kaum glauben, was am Flugplatz Mauterndorf passiert ist. In der Nacht auf Montag wurde zwischen 2 und 4 Uhr ein Hubschrauber aus einem Hangar gestohlen. Nun äußert sich der Ex-Skispringer erstmals selbst zu dem Coup.

"Ich wache jeden Tag in der Früh mit der Hoffnung auf, dass das ein Scherz war", erklärt Thomas Morgenstern gegenüber Ö3.

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Erst als er selbst zum Flugplatz kam, sei ihm das Ausmaß der Situation wirklich bewusst geworden. "Ich habe die ganze Zeit nach einer versteckten Kamera gesucht", so der ehemalige Skispringer.

Morgenstern kann Diebstahl kaum fassen

Besonders die Umstände des nächtlichen Flugs sorgen bei Morgenstern für Unverständnis. "Für mich ist es auch unverständlich, dass man mitten in der Nacht einen Hubschrauber stehlen und über einige Ländergrenzen fliegen kann", so Morgenstern weiter.

Dass der gestohlene Hubschrauber wieder in Mauterndorf auftaucht, hält er selbst für wenig wahrscheinlich.

"Ganz ehrlich, ich glaub eher weniger, dass man einen großen Erfolg haben wird und der Hubschrauber wieder zurück in den Hangar kommt", so Morgenstern.

Täter gingen gezielt vor

Die Täter sollen bei ihrem Vorgehen über umfangreiche Kenntnisse verfügt haben. Neben einem Piloten dürfte laut den vorliegenden Informationen auch ein Komplize mit Kenntnissen in der Flugzeug- und Hubschrauber-Mechanik beteiligt gewesen sein.

Vor dem Diebstahl wurden die Sicherheitskameras ausgeschaltet und lokale Webcams abgedeckt. Außerdem stahlen die Täter 365 Liter Kerosin. Der Standardtank des gestohlenen R44 fasst dagegen nur rund 170 Liter.

Spur führt weiter Richtung Süden

Kroatien soll demnach nicht das endgültige Ziel gewesen sein. Dort sollen die Täter bei einem Zwischenstopp nachgetankt haben. Danach führt die Spur laut den vorliegenden Informationen weiter in Richtung Albanien oder Nordmazedonien.

Mit 365 Litern Kerosin kann ein R44 demnach bis zu 1.300 Kilometer zurücklegen. Morgenstern selbst rechnet derzeit eher nicht damit, seinen gestohlenen Hubschrauber wieder im Hangar in Mauterndorf zu sehen.

wil,30.09.2026, 08:25
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