Der Countdown läuft: Am 14. Oktober startet um 10 Uhr der Ticketverkauf für einen der begehrtesten Weihnachtsmärkte Europas. Die Ravennaschlucht im deutschen Hochschwarzwald lockt mit festlich beleuchteten Holzhütten unter einem imposanten Eisenbahnviadukt. Wer das besondere Adventflair erleben will, sollte schnell sein – denn der Andrang ist enorm.
Wie groß das Interesse ist, zeigte sich bereits im Vorjahr: Rund 75.000 Tickets waren 2025 innerhalb von nur 24 Stunden ausverkauft. Zeitweise war das Buchungssystem wegen der hohen Nachfrage sogar überlastet. Auch heuer wird mit einem Ansturm gerechnet.
Die Eintrittskarten sind ausschließlich online erhältlich, gebucht werden feste Zeitfenster. Eine Abendkasse gibt es nicht.
Erwachsene zahlen vor 16 Uhr 7,50 Euro für den Eintritt. Wer später kommen will, muss 9,50 Euro bezahlen. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre ist der Eintritt kostenlos.
Der Weihnachtsmarkt findet von 26. November bis 20. Dezember statt – jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Mehr als 40 Stände bieten Kunsthandwerk, Geschenkideen und regionale Spezialitäten. Die Kulisse bilden die beleuchteten Bögen des historischen Viadukts der Höllentalbahn.
Aufgrund der großen Nachfrage wurden die Öffnungszeiten für 2026 verlängert. Donnerstags ist der Markt von 16 bis 21 Uhr geöffnet, an Freitagen, Samstagen und Sonntagen bereits von 14 bis 21 Uhr.
Wer einen Besuch plant, sollte auch die Anreise rechtzeitig organisieren. Die Parkplätze direkt vor Ort sind begrenzt. Für die Anreise mit dem Auto ist ein Kombiticket für Parkplatz und Eintritt erforderlich.
Alternativ fahren Shuttlebusse unter anderem ab Titisee, Hinterzarten, Himmelreich und Freiburg. Beim Shuttle-&-Eintritt-Ticket ist die Busfahrt für Erwachsene inkludiert. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre zahlen für den Shuttle zusätzlich vier Euro.
Auch organisatorisch steht ein Wechsel bevor: Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH veranstaltet den Weihnachtsmarkt 2026 zum letzten Mal. Ab 2027 übernimmt das Hofgut Sternen die Organisation. Für Besucher ändert sich in diesem Jahr vorerst nichts.