US-Präsident in China

Trump reist zu Xi: Heikler Besuch in Peking

US-Präsident Donald Trump bricht am 14. Mai nach Peking auf – und nennt Chinas Staatschef Xi Jinping einen "tollen Typen".
Newsdesk Heute
08.05.2026, 12:49
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Aus seiner Vorliebe für Autokraten macht Donald Trump keinen Hehl. Den chinesischen Staatschef Xi Jinping bezeichnete der US-Präsident diese Woche als "tollen Typen", mit dem er eine "sehr gute Beziehung" pflege. Nun steht sein erster Besuch in Peking seit 2017 bevor.

Die ursprünglich für März geplante China-Reise musste Trump wegen des Iran-Kriegs aufschieben. Er wird nun am 14. und 15. Mai in der chinesischen Hauptstadt erwartet. Der 79-Jährige will nichts im Gepäck haben, was die Stimmung beim Gipfel trüben könnte.

Vor der Reise lobte Trump den chinesischen Staatschef demonstrativ dafür, im Konflikt in der Golfregion "sehr respektvoll" gewesen zu sein. China ist von der Blockade der Straße von Hormus besonders betroffen, da die Volksrepublik einen Großteil ihres Rohöls vom Iran und anderen Golfstaaten bezieht.

Firmenchefs von Apple und Boeing sollen mitreisen

Trump sieht sich selbst als besten "Deal"-Macher der Welt. Bei seinem Besuch strebt er Abkommen über Handel, Seltene Erden und andere Schlüsselthemen an. Dem Vernehmen nach will er die Chefs von Unternehmen wie Apple oder Boeing mit nach Peking nehmen.

Pekings Hauptziel dürfte darin bestehen, die Beziehungen zu Washington nach den Turbulenzen zu stabilisieren. Im erbitterten Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften gilt derzeit lediglich ein fragiler Waffenstillstand.

Supreme Court kippte Zölle

Der Oberste US-Gerichtshof hatte im Februar einen Großteil von Trumps weltweiten Zöllen gekippt. Sein globaler Zehn-Prozent-Zoll wurde am Donnerstag vom US-Gericht für internationalen Handel in New York für unrechtmäßig erklärt.

Auch die Themen Menschenrechte und Taiwan will Trump laut Außenminister Marco Rubio bei Xi ansprechen. Rubio warnte China vor jedweden "destabilisierenden" Aktionen gegenüber dem Inselstaat Taiwan, den Peking als "abtrünnige Provinz" betrachtet.

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