Schon Stunden vor dem größten Andrang zeichnete sich am Samstag ab, dass es auf dem Oktoberfest voll werden würde. Am Nachmittag musste die Stadt schließlich reagieren: Wegen der vielen Besucher wurden die beiden Haupteingänge zur Wiesn vorübergehend geschlossen.
Bereits am Morgen waren zahlreiche Gäste auf dem Weg zur Theresienwiese. Obwohl das Festgelände samstags offiziell erst um 9 Uhr öffnet, kamen kurz vor 8 Uhr bereits die ersten Besucher – viele davon in Tracht.
Neben dem Museumszelt an der Oidn Wiesn hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits eine erste Warteschlange gebildet, berichtet die "Abendzeitung München".
Bis zum frühen Nachmittag nahm der Andrang deutlich zu. Um 14.45 Uhr informierte die Stadt über das Oktoberfest-Portal, dass sich bereits sehr viele Menschen auf der Theresienwiese befinden.
Besuchern wurde deshalb empfohlen, erst zu einem späteren Zeitpunkt auf die Wiesn zu kommen. Eine Möglichkeit, leichter auf das Gelände und in die Festzelte zu gelangen, bietet der Tischwechsel zwischen 16.30 und 17 Uhr.
Nur 20 Minuten später verschärfte sich die Situation. Die Stadt warnte vor einer drohenden Überfüllung.
Beide Haupteingänge wurden daraufhin geschlossen. Wer noch auf die Wiesn wollte, sollte stattdessen die Seiteneingänge benutzen.
Die Sperre dauerte allerdings nicht lange. Um 15.50 Uhr teilte die Stadt mit, dass die Eingänge wieder geöffnet seien.
Entspannt hatte sich die Lage damit noch nicht vollständig. Auf dem Gelände befanden sich weiterhin sehr viele Besucher. Die Empfehlung der Stadt blieb deshalb bestehen: Wer noch zur Wiesn wollte, sollte möglichst erst später anreisen.