Der für das ukrainische Militär wichtige Satelliten-Internetdienst Starlink funktioniert wieder ohne Einschränkungen.
Zuvor hatte eine Drosselung die Nutzung bei schnellen Bewegungen beeinträchtigt und damit auch Drohneneinsätze an der Front erschwert.
Wie aus Kreisen des ukrainischen Verteidigungsministeriums bekannt wurde, trat das Problem am Mittwoch auf.
Sobald sich verbundene Geräte mit mehr als 160 Kilometern pro Stunde bewegten, wurde die Satellitenverbindung gedrosselt.
Das stellte vor allem bei militärischen Drohnen ein Problem dar. Diese sind für ihre Steuerung und die Übertragung von Daten auf eine stabile Verbindung angewiesen.
Durch die Begrenzung konnten bestimmte Einsätze an der Front nicht wie geplant durchgeführt werden.
Inzwischen soll Starlink auch bei Geschwindigkeiten über 160 Kilometern pro Stunde wieder uneingeschränkt funktionieren.
Die konkrete Ursache für die Störung ist jedoch weiterhin unklar. Das ukrainische Verteidigungsministerium bemüht sich den Angaben zufolge um eine Erklärung. In den vergangenen Wochen gab es erhebliche Sabotage-Vorfälle gegen Bodenstationen des Satelliten-Netzwerks in Europa, die mutmaßlich von russischen Geheimdiensten gesteuert wurden.