Ein Jahr Pfandsystem

Umfrage enthüllt: Österreicher kaufen weniger Pfand

Laut einer Umfrage sind die meisten Österreicher zufrieden mit dem Pfandsystem. Dennoch gibt es einige Hürden bei der Rückgabe und beim Sammeln.
Newsdesk Heute
22.02.2026, 12:00
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Seit Anfang 2025 gilt in Österreich das neue Pfandsystem für Plastikflaschen und Dosen – und es ist der Bevölkerung bestens bekannt. Laut aktuellem IMAS-Report kennen 95 Prozent der Menschen die Regelung, drei Viertel halten die Einführung für den richtigen Schritt.

Für die Erhebung zum Thema "Pfandsystem – Zufriedenheit – Umgang" wurden 1.022 Personen ab 16 Jahren in persönlichen Interviews befragt. Das Ergebnis: 64 Prozent bewerten das neue System mit den Noten 1 oder 2.

Mehrheit bringt Flaschen zurück

59 Prozent der Befragten geben an, leere Pfand-Plastikflaschen und -Dosen zu sammeln und zurückzubringen. Gleichzeitig sagen 29 Prozent, dass sie seit der Einführung deutlich weniger solcher Produkte kaufen.

Eine kleine Gruppe zeigt sich jedoch kritisch: Sieben Prozent erklärten, leere Pfandgebinde meist nicht zurückzubringen, sondern im Müll zu entsorgen.

Bei der praktischen Umsetzung kommen die meisten gut zurecht. Sowohl die Einlösung des Pfandgutscheins als auch die Bedienung der Automaten bereiten laut Studie kaum Schwierigkeiten.

Hürde bei Transport ins Geschäft

Als größere Hürden nennen einzelne Befragte das Sammeln der Gebinde zu Hause (neun Prozent) sowie den Transport ins Geschäft (acht Prozent). Rund zwei Drittel zeigen sich insgesamt mit Ablauf und Umsetzung zufrieden.

Trotz der breiten Zustimmung merkt der Report an, dass man "einen leicht skeptischen Blick darauf" spüre – obwohl drei von vier Österreichern das Pfandsystem grundsätzlich befürworten.

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