Brisante Zahlen enthüllt

"Viel zu wenig Regen" – Wadsak lässt jetzt aufhorchen

Zur Halbzeit des meteorologischen Herbstes zieht Marcus Wadsak Bilanz: Österreich erlebt viel Sonne und ungewöhnliche Wärme. Doch es gibt einen Haken.
15.10.2026, 14:28
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Sonne satt, ungewöhnlich hohe Temperaturen und kaum Regen: Der Herbst zeigt sich in Österreich bisher von seiner freundlichen Seite. Doch was viele Menschen freut, hat auch eine Schattenseite. Wetter-Experte Marcus Wadsak macht auf Facebook auf eine auffällige Entwicklung aufmerksam: Es ist deutlich zu trocken.

Herbst ist bis zu drei Grad wärmer

Die erste Hälfte des meteorologischen Herbstes ist vorbei. Für Wadsak ist das Anlass, die bisherigen Wetterdaten genauer unter die Lupe zu nehmen. Seine Bilanz: Der Herbst war bisher nicht nur überdurchschnittlich sonnig, sondern auch ungewöhnlich warm.

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"Bisher ist der Herbst überdurchschnittlich sonnig. Besonders erfreulich für Sonnenstrom-Erzeuger in OÖ mit einen plus von 45% im Vergleich zum gleichen Zeitraum der aktuellen Klimanormalperiode. Und wenig überraschend, auch der Herbst ist bisher deutlich wärmer als früher", erklärt Wadsak am Donnerstag auf Facebook.

Die Temperaturen liegen laut dem Meteorologen "um 1 bis 3 Grad über dem langjährigen Mittel". Damit setzt sich auch im Herbst die Entwicklung fort, dass es deutlich wärmer ist als in früheren Vergleichszeiträumen.

Oberösterreich profitiert besonders von Sonne

Besonders auffällig fällt die Bilanz wie erwähnt bei den Sonnenstunden aus. Vor allem Oberösterreich sticht hervor. Dort liegt das Plus bei der Sonneneinstrahlung laut Wadsak bei 45 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum der aktuellen Klimanormalperiode.

Das sind erfreuliche Nachrichten für Besitzer von Photovoltaikanlagen. Denn die vielen sonnigen Stunden bieten gute Voraussetzungen für die Stromerzeugung.

Viel Sonne, aber viel zu wenig Regen

Die ungewöhnlich freundliche Witterung hat allerdings auch eine Kehrseite. Denn die vielen sonnigen Tage gehen mit wenig Bewölkung und vergleichsweise seltenem Nebel einher.

Vor allem die Niederschläge bereiten dem Wetter-Experten Sorgen. Nach seiner bisherigen Herbstbilanz ist deutlich zu wenig Regen gefallen: "Hohe Temperaturen, viel Sonne - bedeutet auch wenig Nebel, wenig Wolken - viel zu wenig Regen."

Damit zeigt sich zur Halbzeit des meteorologischen Herbstes ein klares Bild: Österreich erlebt eine überdurchschnittlich warme und sonnige Jahreszeit, während der dringend benötigte Niederschlag weitgehend ausbleibt.

Wie sich die zweite Herbsthälfte entwickelt und ob der Regenmangel noch ausgeglichen wird, lässt Wadsak in seinem Facebook-Beitrag offen.

red, 15.10.2026, 14:28