Frankreichs Hauptstadt hat bereits seit einigen Jahren ein echt pelziges Problem, denn angeblich sollen mittlerweile zwischen vier und sechs Millionen Ratten in Paris ein ziemlich angenehmes Leben führen. Damit wäre Paris die Stadt mit der viertgrößten Rattenpopulation weltweit.
Wer mit offenen Augen durch die Stadt der Liebe flaniert, kann den Grund für die Rattenplage einigermaßen gut erkennen, denn leider hat man's dort nicht so mit der Sauberkeit - zumindest wird der österreichische Standard weit unterschritten. Öffentliche Mistkübel gehen oft über und vor allem die spärliche Entsorgung von Essensresten lockt die großen Mäuse in Scharen an.
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Nun könnte sich dies allerdings bald ändern, denn egal, wer zur Wahl des Bürgermeisters 2026 antritt, verspricht weniger Müll und weniger Ratten.
Auch wenn es keinen Beleg für die genauen Zahlen gäbe, so rechnet man mit mindestens zwei Ratten pro Einwohner in Paris. Seit 2015 nämlich sei die Population um ganze 50 Prozent gestiegen und würde auch schon für den Tourismus zum Problem. Die Politiker sehen hier aber nicht nur die "Müll-Debatte" als Grundübel, sondern auch die finanziellen Mittel - so sei es in anderen Metropolen wie London und New York City ganz normal, ein gewisses Budget "nur" für den Kampf gegen Dreck und Schädlinge auszugeben.
Während der Olympischen Spiele vor zwei Jahren erstrahlte Paris wie nach einer Grundreinigung, weshalb dies der zukünftige Standard sein müsse. In erster Linie sollte man sich aber an die Bevölkerung wenden, um Essensreste nicht einfach auf den Straßen entsorgt zu sehen.