Tierische Bitte

Warum Hunde auf Weihnachtsmärkten nichts verloren haben

Viele Leute, ungewohnte Geräusche und an jeder Ecke ein anderer Geruch - Vierbeiner setzen Weihnachtsmärkte in der Regel unter Stress.
Heute Tierisch
26.11.2025, 09:11
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Vor Weihnachten ist mindestens ein Christkindlmarktbesuch für viele Menschen ein Muss. Doch was ihre Besitzer in Weihnachtsstimmung bringt, kann für Hunde zur puren Stresssituation werden. Davor hat die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe bereits vor Eröffnung der ersten Weihnachtsmärkte gewarnt.

Denn viele Leute, viele Stimmen, ungewohnte Geräusche, unterschiedliche Düfte an jeder Ecke und viel zu viele andere Eindrücke machen Hunden oft Angst oder bereiten Stress.

Eingezogene Schwänze

Pfotenhilfe-Mitarbeiter haben nun die ersten geöffneten Weihnachtsmärkte in Salzburg und Linz besucht und waren entsetzt, wie viele Menschen ihre Hunde dabei haben: "Man sieht an der Körpersprache von Hunden gleich, wenn sie sich nicht wohlfühlen, ängstlich und gestresst sind. Der Blick, die Körperhaltung, der eingezogene Schwanz, da braucht man kein Profi sein, nur aufmerksam und nicht gleichgültig seinen Familienmitgliedern gegenüber!", sagt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler.

„Man sieht an der Körpersprache von Hunden gleich, wenn sie sich nicht wohlfühlen, ängstlich und gestresst sind.“

Gesetzlich ist bei Menschenansammlungen überdies oft ein Beißkorb zusätzlich zur Leine vorgeschrieben. Das ist eine weitere Einschränkung, die noch mehr Stress verursachen kann, wenn der Hund es nicht gewohnt ist.

Die Pfotenhilfe appelliert daher mit Nachdruck, den Hund nicht mitzunehmen und bei einer Betreuungsperson zu lassen. "Hunde wissen nicht einmal, worum es auf Weihnachtsmärkten geht und was sie dort sollen", so Stadler. "Wichtig wäre hingegen, dass man stattdessen davor oder danach einen Spaziergang im Schnee mit ihnen macht oder eine Hundewiese besucht, wo sie sich im besten Fall mit Artgenossen ausgiebig bewegen und austoben können!"

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