In der Getränkeindustrie und im Handel schrillen die Alarmglocken! Der Grund ist die von der Bundesregierung geplante und in der jüngsten Klausur beschlossene "Plastiksteuer". Beim Blick auf den dazugehörigen Gesetzentwurf macht sich erste Kritik breit.
Konkret sollen die Abgaben für Plastikabfälle erhöht werden. Jedoch würden darunter auch PET-Flaschen fallen. Für die Hersteller von Wasser, Cola und Co. würde dies höhere Kosten bedeuten, die an die Konsumenten weitergegeben würden.
Die neue Steuererhöhung soll einen Teil dazu beitragen, um die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel finanzieren zu können. Auch Recycling-Anreize sollen so geschaffen werden.
Begeistert zeigt man sich seitens der Getränkehersteller allerdings nicht. So spricht ein anonymer Insider gegenüber der "Krone" von einem "schweren Foul" der Regierung. In Kooperation mit dem Handel habe die Branche in den vergangenen Jahren Millionen in die Entwicklung und Umsetzung des seit 2025 gültigen Pfandsystems gesteckt.
Daher wolle man nun nicht erneut tiefer in die Tasche greifen müssen. Seitens der Unternehmen werde gefordert, die PET-Flaschen von der Plastikabgabe auszuschließen. Gleichzeitig warnt der Insider davor, dass am Ende die Kunden im Supermarkt oder an den Tankstellen die Kosten mittragen müssen. Somit könnten Wasser, Limonaden und andere Getränke in PET-Flaschen bald noch teurer werden.