Die Blauen verdreifachten sich bei der Wien-Wahl zwar auf über 20 Prozent ("Ein Schritt in die richtige Richtung"), blieben aber dennoch – wie im Bund – auf der Oppositionsbank. Klubchef Maximilian Krauss (32) sprach im großen Interview mit "Heute" (in voller Länge als Video unten) unter anderem über:
"Die Probleme, die wir in Wien haben, sind derart radikal, dass es eine FPÖ braucht, die diese Dinge offen anspricht."
"Mehr Nullen als hinter dem Defizit der Stadt Wien gibt es nur noch auf der Regierungsbank im Rathaus und Parlament."
"Ein Schariaverbot muss kommen, aber es braucht noch viel mehr – ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und ein Ende der Islamisierung Österreichs."
"War bereits schlecht, die jetzige Regierung macht sie noch schlechter. Mehr als die Hälfte der Schüler kann nicht genügend Deutsch, um benotet zu werden. Das Ergebnis sind katastrophale Zahlen in der Jugendarbeitslosigkeit, unfassbar viele Abbrecher und Gewalt an unseren Schulen. Die Regierung hat in der Bildungspolitik versagt."
"Sie wollten Kindern die Flügel heben und haben ihnen die Beton-Patscherl angezogen."
"Wem es hier nicht passt, der soll am besten seine Koffer packen."
„Die Linken haben den Kindermangel verursacht. Wir Freiheitliche wollen gegensteuern.“Maximilian KraussKlubobmann (FP Wien)
Familienförderung ist eines der wichtigsten Dinge, welche die Politik in Wien und in Österreich angehen sollte – finanziell, aber auch ideell. Durch die ganze Woke-Kultur und die damit verbundene kulturelle Zersetzung der Familie kommen immer weniger österreichische Kinder zur Welt. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das die Linken verursacht haben und wo wir gegensteuern wollen. Denn auf der anderen Seite erleben wir eine Massenzuwanderung aus dem arabischen Raum, wo eine Kultur vorherrscht, wo oft drei, vier, fünf, sechs oder sieben Kinder an der Tagesordnung stehen."
"Wien darf nicht länger Welt-Sozialamt für Syrien spielen."
"Ja – aber auf extrem hohem Niveau. Man hätte noch viel mehr Einsparungspotenzial. Mein politischer Wunsch an 2026 ist, dass die Mindestsicherung in Wien endlich an die österreichische Staatsbürgerschaft gekoppelt wird."
"Am 1.1. ist der größte Geburtstag Wiens – an dem interessanterweise viele Asyl-Familien aus Syrien und Afghanistan feiern. Das zeigt, dass an den Statistiken vieles einfach nicht stimmen kann."
"Auf der einen Seite hat man über viele Jahre Hunderte Millionen Euro in Richtung des ganzen Asylwahnsinns verschoben, auf der anderen Seite bleiben die Fleißigen, die in der Früh aufstehen und Wien am Laufen halten, auf der Strecke. Das ist eine asoziale Politik."
"Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle."