Monatelang soll ein 34-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten in Niederösterreich sein Unwesen getrieben haben. Mal mietete er Autos und gab sie nicht rechtzeitig zurück, mal tankte er, ohne zu bezahlen. Auch mit vorgetäuschten Notlagen soll er seinen Opfern Geld aus der Tasche gezogen haben. Jetzt klickten die Handschellen.
Ins Rollen kamen die Ermittlungen nach einer Anzeige wegen Tankbetrugs am 10. August 2026. Polizisten aus Melk konnten den Verdächtigen ausforschen. Dabei stellte sich heraus: Der Mann soll zwischen 30. Mai und 8. Oktober insgesamt 30 Betrugsdelikte begangen haben.
Der 34-Jährige soll mindestens fünf Mietautos angemietet und nicht fristgerecht zurückgegeben haben. Mit den Fahrzeugen soll er dann in mindestens acht Fällen getankt haben, ohne die Rechnung zu begleichen.
Doch damit nicht genug: Mehreren Personen soll er eine finanzielle Notlage vorgegaukelt und ihnen so Geld herausgelockt haben. Die mutmaßlichen Taten erstreckten sich über die Bezirke Melk, St. Pölten, Krems, Gmünd und Waidhofen an der Thaya. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf rund 13.000 Euro.
Am 8. Oktober war schließlich Schluss. Polizisten nahmen den 34-Jährigen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in Waidhofen an der Thaya fest. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Mann zu den schweren gewerbsmäßigen Betrugshandlungen geständig.