Austro-Pornostar: "Das war mein bester Sex-Dreh"

Der Österreicher Mick Blue (44) hat bereits in zahlreichen Porno-Blockbustern mitgespielt. An einen Sex-Film denkt er dabei besonders gerne zurück.

Bereits seit über 20 Jahren ist Mick Blue nun schon als Pornodarsteller tätig und avancierte in dieser Zeit zu einem der größten Stars überhaupt. Der gebürtige Steirer hat in seiner bisherigen Karriere circa 4.000 professionelle Sex-Szenen gedreht und mit rund 5.000 Frauen vor und hinter der Kamera Sex gehabt.

Der 44-Jährige ist in der Top-Liga der Porno-Branche angekommen und dreht regelmäßig mit den größten Stars der "Adult"-Industrie. Ob Jesse Jane, Katsuni, Litte Caprica, Anikka Albrite (Anm. mit ihr ist Mick Blue seit 2014 verheiratet), Nicolette Shea, Kayden Kross, Sasha Grey, Jenna Haze oder Riley Reid - die Liste seiner Dreh-Partnerinnen ist lange und ließe sich noch um den einen oder anderen prominenten Namen ergänzen.

Der Grazer, der seit 2004 in den Vereinigten Staaten von Amerika lebt, hat in seiner Karriere dabei alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Mick Blue ist Stammgast bei diversen Award-Shows und stolzer Besitzer der begehrtesten Trophäen der Erotik-Branche, wie etwa dem "AVN"-Award, der auch gerne als "Porno-Oscar" bezeichnet wird - die höchste Auszeichnung für einen Pornodarsteller.

"Kein Honiglecken"

Der Name Mick Blue ist in der Porno-Industrie fest verankert und der 44-Jährige ist mittlerweile in der priviligierten Position, sich seine Erotik-Produktionen und Dreh-Partnerinnen aussuchen zu können. Die größten Firmen der Branche kommen zu ihm und wollen den Österreicher für ein Sex-Shooting verpflichten. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt und der Job eines Sex-Akteurs ist nicht immer rosig.

"Wenn du für eine Szene engagiert wirst, dann bist du ein Profi und du musst das erledigen. Und dass das nicht immer alles Honiglecken, Spaß und Party ist, ist auch klar. Deswegen wirst du aber gebucht, dass du es zusammenbringst, auch wenn es dir nicht gefällt", stellt Mick Blue gegenüber "Heute" unmissverständlich klar. So hatte er vor allem zu Beginn seiner Karriere als Pornodarsteller oftmals die Zähne ordentlich zusammenbeißen müssen.

Mit "Heute" schwelgte der Österreicher bereits in Erinnerungen und berichtete über seinen schlimmsten Sex-Dreh. Eine knallharte Porno-Produktion in Ungarn, die ihn als jungen Darsteller ordentlich auf die Probe gestellt hatte. "Die härtesten Jobs, die ich gemacht habe, waren sicher die Szenen mit über 60-Jährigen", verrät Mick Blue. Und genau eine solche Szene stand damals in der Stadt Debrecen auf dem Programm - die ganze Story liest du hier >>>

"Viele grandiose Momente"

Doch solche +60-Drehs gehören für Mick Blue längst der Vergangenheit an. Stattdessen steht der 44-Jährige nur noch für solche Porno-Produktionen vor der Kamera, für die er auch wirklich arbeiten möchte. Auf das Konto des Steirers gehen dabei bereits zahlreiche Sex-Blockbuster, darunter etwa Streifen wie "Who’s Nailin’ Paylin?", 2040, Kill Bill – A XXX Parody, Apocalypse X oder Pirates II: Stagnetti's Revenge.

Alles teure und aufwendige Erotik-Produktionen, in denen Mick Blue seinen Mann stand und mit seiner Performance und seinem Stehvermögen überzeugen konnte. Aber welcher Porno-Dreh war für ihn eigentlich am besten und befindet sich auf seiner Film-Liste ganz oben? Eine Frage, über die der Steirer im "Heute"-Interview lange nachdenken muss.

"Puh... Ich habe so viele grandiose und tolle Momente gehabt. Die ganzen Szenen auf einen einzigen Dreh runter zu brechen, ist schwierig", erklärt der Österreicher. Doch dann fällt ihm schließlich doch noch ein Sex-Streifen ein. "An einen Film, an den ich aber nach wie vor gerne zurückdenke, ist 'Top Guns'", so Mick Blue. "Das war sicherlich eine von den coolsten Geschichten, die ich gemacht habe."

"Top Guns" ist ein Porno-Actionfilm von "Digital Playground" mit Star-Besetzung. Der Erotik-Blockbuster ist eine Parodie auf den Mega-Hit "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" mit Tom Cruise in der Hauptrolle. In der Porno-Version aus dem Jahr 2010 spielten dann hochkarätige Namen wie Jesse Jane, Kayden Kross, Stoya, Riley Reid, Selena Rose, Ravin Alexis, Tommy Gunn, Scott Nails, Ben English und auch Mick Blue mit.

Porno-Dreh bei Wüsten-Hangar

Der Porno-Streifen von Regisseur Robby D. war wie "Top Gun" ein riesiger Erfolg und erhielt 2012 sogar einen "AVN"-Award als das meistgekaufte und geliehene Pornovideo. "Ich habe auf dem Handy nach wie vor Fotos mit dem Flieger", schwärmt der Österreicher gegenüber "Heute". "Der Dreh hat circa zwei bis drei Wochen gedauert, was für einen Dreh ziemlich lange ist", erklärt Mick Blue weiter.

Mick Blue während der Dreh-Arbeiten zu "Top Guns"
Mick Blue während der Dreh-Arbeiten zu "Top Guns"Instagram/ mickblueracing

"Eine Woche davon waren wir in der Mojave-Wüste in Kalifornien bei einem Hangar und haben dort die Dialog-Szenen mit den Fighter-Jets gedreht". Die Cockpit-Szenen im Film seien dann in einer Art "Studio-Cockpit" gefilmt worden. "Da saß man dann drinnen und man konnte das ganze nach links und rechts drehen. Das war echt cool und eine total außergewöhnliche Erfahrung", so der Österreicher zu "Heute".

Und Mick Blue nennt noch einen weiteren Grund, warum der Film "Top Guns" zu seinen schönsten und besten Porno-Drehs zählt. "'Top Gun' mit Tom Cruise ist nach wie vor einer meiner Lieblingsfilme. Dass ich dann dort in dem Porno-Remake selber mitspielen durfte, war natürlich ein grandioses Erebnis", ergänzt der 44-Jährige. In der Parodie schlüpfte der Steirer übrigens in die Rolle des "Papa" und hatte eine Sex-Szene mit der Darstellerin Stoya.

Interview mit Mick Blue - UNCUT

Der Porno-Streifen von Robby D. - "einer der größten Porno-Regisseure überhaupt" (Mick Blue) - hat insgesamt sechs Sex-Szenen und enthält auch die bekannten Momente des Originals aus dem Jahr 1986, wie etwa der berühmten Volleyball-Szene oder der Szene in der Bar, wo die Piloten singen. "Top Guns" gilt nicht zuletzt wegen der Kampfszenen mit den Fighter-Jets als wahrer Blockbuster unter den Pornofilmen.

Im nächsten Teil der "Mick Blue"-Reihe gibt es ein echtes "Special"! "Heute" veröffentlicht am 3. Juli nämlich das Porno-Interview mit dem Österreicher über seinen schlimmsten Sex-Dreh - und zwar UNCUT, also ungeschnitten! Und so viel sei an dieser Stelle bereits im Vorfeld verraten: das Gespräch ist nichts für schwache Nerven...

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