Gewessler knallhart

"Das hier ist keine Warnung mehr" – Ansage an Regierung

Gewessler warnt vor Hitze, Dürre und brennenden Wäldern und fordert rasches Handeln beim Klimaschutz – für Österreichs Zukunft.
Newsdesk Heute
16.08.2026, 17:37
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"Soll das unsere Zukunft sein?", fragte Leonore Gewessler inmitten einer apokalyptischen Umgebung: "Tote Bäume, verbrannte Erde. Asche." Sogar ein Staubteufel fegt über den schwarzen Boden.

Die Grünen-Chefin erinnert dabei die reihenweise gefallenen Hitzerekorde. "Jeder fünfte Rettungseinsatz in diesem Sommer passiert aufgrund von Hitze." Und in den vielfach unzureichend klimatisierten Krankenhäusern geht es weiter, in Notaufnahmen und Zimmern wurden ebenfalls bis zu 40 Grad Innentemperatur erreicht.

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"Teile unseres Landes brennen. Es herrscht Dürre. Und ÖVP und SPÖ schauen einfach zu", klagt Gewessler an. Die "Leistung" der beiden Regierungsparteien beschränke sich bisher darauf, den Klimaschutz zusammenzustreichen und Bagger in die Lobau zu schicken. "Statt den Menschen zu helfen, statt für gerechteren Hitzeschutz und so dringend notwendigen Klimaschutz zu sorgen, unternehmen sie nichts."

Mit Blick auf die verkohlte Landschaft äußert Gewessler große Sorge: "Das hier ist keine Warnung mehr. Das ist ein Fenster in unsere Zukunft." Christian Stocker, Andreas Babler, Norbert Totschnig hätten es jetzt in der Hand, das Ruder noch einmal herumzureißen.

"Dem Planeten ist das wurscht, der existiert auch ohne uns weiter. Die Frage ist: Wie wollen wir hier leben? Wie soll unsere Heimat ausschauen für unsere Kinder und Enkelkinder?", stellt die Chefin der Ökopartei klar. Ihr Aufruf: "Es ist Zeit zum Handeln. Nicht irgendwann. Jetzt!"

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