Freitag und Samstag

Deutschland steht still! Streik bei Bus, Bim, U-Bahn

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Freitag und Samstag zu bundesweiten Streiks im Nahverkehr auf. Nicht davon betroffen ist die Deutsche Bahn.
Newsdesk Heute
24.02.2026, 11:42
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Am Freitag (27. Februar) und teilweise auch am Samstag will die Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland weitgehend zum Stillstand bringen.

An der Tarifrunde beteiligt seien 150 öffentliche Verkehrsunternehmen und Busbetriebe mit zusammen rund 100.000 Beschäftigten in allen Bundesländern sowie den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen, teilt die Gewerkschaft mit.

Besonders am Freitagmorgen müssen sich Pendler sowie Schüler auf erhebliche Einschränkungen einstellen.

Am Samstag könnte der Ausstand dann auch Ausflügler treffen, die das angekündigte frühlingshafte Wetter nutzen möchten.

Zum Streik aufgerufen sind Beschäftigte kommunaler Nahverkehrsbetriebe – also vor allem Fahrerinnen und Fahrer von Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen.

"Offenbar verstehen die Arbeitgeber immer noch nicht, dass es auf Dauer keine funktionierende ÖPNV-Daseinsvorsorge mehr geben kann, wenn wir jetzt nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern", sagt die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. "Die Kolleginnen und Kollegen brauchen dringend Entlastung – und die Arbeitgeber brauchen ein klares Signal, dass wir entschlossen sind, für unsere Forderungen zu kämpfen."

Die Arbeitsniederlegungen beginnen am Freitag in den frühen Morgenstunden. Je nach Region enden sie in der Nacht auf Samstag oder erst in der Nacht auf Sonntag. Die konkreten Zeiten hängen vom jeweiligen Betriebsstart und -ende der einzelnen Verkehrsunternehmen ab. Von Streiks ausgenommen ist Niedersachsen, dort gilt noch bis Ende März eine Friedenspflicht.

Nicht betroffen von den Warnstreiks ist die Deutsche Bahn. Regionalzüge, Fernverkehr und auch die meisten S-Bahnen sollen am Freitag und Samstag regulär verkehren.

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