Disziplinarverfahren läuft

Direktorin ändert Schulferien – für private Kreuzfahrt

Eine Schulleiterin aus Großbritannien soll während der Schulzeit auf Kreuzfahrt gegangen sein. Jetzt läuft ein Disziplinarverfahren gegen sie.
Newsdesk Heute
07.03.2026, 09:26
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Eine Schuldirektorin auf der britischen Insel Isle of Wight sorgt derzeit für Aufsehen. Gegen die Frau läuft ein Disziplinarverfahren – unter anderem, weil sie während der Schulzeit auf Kreuzfahrt gegangen sein soll.

Wie die lokale Wochenzeitung "Isle of Wight County Press" berichtet, verlor die Direktorin inzwischen ihren Job. Ihr wird vorgeworfen, Schulferien für private Urlaubspläne geändert und Schulgelder zweckentfremdet zu haben.

Schulauto für Familienreise genutzt

Erstmals geriet die Schulleiterin demnach im März 2024 unter Verdacht. Zwischen Juli 2022 und Juni 2024 soll sie außerdem ein Auto der Schule sowohl für ihren Arbeitsweg als auch für eine Familienreise nach Frankreich genutzt haben.

Besonders brisant: Im Herbst 2023 und zu Beginn des Jahres 2024 soll sie Schultermine verschoben haben, um private Kreuzfahrten zu unternehmen. Zusätzlich habe sie zwischen 2021 und 2022 von Schulgeldern Campingutensilien, eine Karaoke-Maschine und mindestens einen Fernseher gekauft. Wofür diese Dinge verwendet wurden, ist laut Bericht unklar.

Die ehemalige Direktorin hat die Vorwürfe inzwischen eingeräumt. Sie unterzeichnete eine Erklärung, in der sie Unehrlichkeit und mangelnde berufliche Integrität zugibt.

Ob die Frau künftig noch einmal als Schulleiterin arbeiten darf, entscheidet nun das laufende Verfahren. Nach britischem Recht droht ihr im schlimmsten Fall ein Berufsverbot.

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