Millennials, jetzt heißt es stark sein: Hauchdünne Augenbrauen feiern tatsächlich ihr Comeback. Bevor du aber aus nostalgischem Übereifer zur Pinzette greifst, gibt es gute Nachrichten: Diesmal lässt sich der 90er-Look auch ganz ohne Zupf-Marathon tragen.
Jahrelang konnten Augenbrauen kaum buschig genug sein. Härchen wurden nach oben gebürstet, mit Gel fixiert und möglichst voll in Szene gesetzt. Jetzt schlägt das Beauty-Pendel wieder in die andere Richtung aus: "Skinny Brows" sind zurück. Schmale, fein definierte Augenbrauen bringen den Look der 90er- und frühen 2000er-Jahre zurück.
Ganz so extrem wie damals muss es allerdings nicht werden. 2026 werden dünne Brauen auch in einer weicheren, moderneren Variante getragen.
Wer die 90er miterlebt hat, weiß schließlich: Einmal zu viel gezupft, kann es dauern, bis die Brauen wieder so aussehen wie vorher. Deshalb lautet die wichtigste Regel für dieses Comeback: Faken statt zupfen. So kannst du ausprobieren, ob dir der schmale Look überhaupt gefällt – und morgen trotzdem wieder deine natürlichen Brauen tragen.
Zuerst bürstest du deine Brauenhärchen mit einem transparenten oder leicht getönten Gel flach nach außen, statt sie wie bei "Fluffy"-Augenbrauen nach oben zu stylen. Anschließend kommt Concealer ins Spiel: Trage ihn vorsichtig entlang der oberen und unteren Brauenkante auf. Einzelne Härchen lassen sich dadurch optisch verstecken und die Braue wirkt sofort schmaler.
Zum Schluss ziehst du mit einem feinen Augenbrauenstift eine schlanke, leicht geschwungene Form nach. Statt die Braue kräftig auszumalen, setzt du lieber feine Striche und lässt das Ende schmal auslaufen.
Der Vorteil dieser Variante liegt auf der Hand: Gefällt dir der Trend morgen nicht mehr, wäschst du ihn einfach wieder ab. Und das dürfte vor allem jene beruhigen, die ihre überzupften Brauen aus den Nullerjahren jahrelang wieder wachsen lassen mussten.