Die Teuerung in Österreich hat im Februar wieder zugelegt: Der Verbraucherpreisindex lag bei 101,4 Punkten, die Inflation damit bei 2,2 Prozent nach 2,0 Prozent im Jänner. Auch im Monatsvergleich ging es nach oben, das Preisniveau stieg um 0,8 Prozent.
Haupttreiber bleiben laut der Analyse von Statistik Austria Dienstleistungen. Vor allem Gastronomie und Hotels verteuerten sich deutlich: Insgesamt stiegen die Preise hier um 5,1 Prozent. Allein Gastronomie legte um 5,4 Prozent zu. Auch Wohnen wurde teurer. Mieten stiegen um 4,5 Prozent, ebenso zogen feste Brennstoffe mit plus 7,5 Prozent an.
Deutlich stärker angezogen haben Tabakwaren. Sie verteuerten sich um 8,8 Prozent und waren damit ein wesentlicher Preistreiber. Entlastung gab es hingegen bei Energie und Sprit, allerdings schwächer als zuletzt. Strom war um 7,6 Prozent, Sprit um 5,1 Prozent günstiger.
Ein Blick auf einzelne Produkte zeigt extreme Unterschiede: Bohnenkaffee verteuerte sich sogar um 17,2 Prozent, Zigaretten um 8,3 Prozent. Gleichzeitig wurde Butter um 27,6 Prozent billiger, auch Handytarife (für Neukunden!) sanken um 11,7 Prozent.
Der tägliche Einkauf blieb vergleichsweise stabil: Der Mikrowarenkorb stieg nur um 0,6 Prozent, der wöchentliche Einkauf um 1,2 Prozent. Von Statistik Austria ebenfalls erhoben: Ohne Gastro und Lebensmittel hätte die Teuerung im abgelaufenen Februar nur bei 1,3 Prozent gelegen.