Tierische Perfektion

Gewusst? Deshalb fieren Enten am Eis nie fest

Donald und Daisy scheinen mit gar keinem Wetter ein wirkliches Problem zu haben. Ob Sommer, Herbst und Winter - Enten nehmen es wie's kommt.
25.01.2026, 08:35
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Mutter Natur denkt bekanntlich an alles und bei unseren beliebten Stockenten stimmt das in jedem Fall. Die lustigen Quaks sind nämlich für alle Eventualitäten gut gewappnet und kommen auch mit jeder Jahreszeit hervorragend zurecht. Wieso die Watschelfüße allerdings nie am Eis festfrieren, wenn Teiche und Seen winterlich glitzern, ist besonders faszinieren:

Hinter diesem Phänomen steckt der spezielle Blutkreislauf der Wasservögel, der dafür sorgt, dass in ihren Füßen kälteres Blut fließt, als in ihrem Körper.

„Hätten Enten warme Füße, würden die das Eis antauen und im Schmelzwasser festfrieren. Das ist aber nur ganz selten der Fall, etwa bei langanhaltendem Frost, oder wenn ein Tier krank oder verletzt ist“
Prof. Klaus HackländerWildtierbiologe, Vorstand der deutschen Wildtierstiftung

Die Natur ist genial!

Einfach erklärt, strömt das etwa 40 Grad Celsius warme arterielle Blut wie bei einem Wärmeaustauscher auf dem Weg vom Herzen in die Füße, direkt an dem wesentlich kälteren venösen Blut aus den Beinen vorbei und kühlt dabei soweit ab, dass die Schwimmhäute der Füße bis auf 0 Grad Celsius herunterkühlen können.

Dieser "eingebauter Wärmetauscher" sichert den Wasservögeln das Überleben in der kalten Jahreszeit.

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