Tierisches Sumpfwesen

"grunzt und stinkt" - Ist Bigfoot doch kein Mythos?

In einem abgelegenen Sumpfgebiet im US-Bundesstaat North Carolina will ein Jäger ein riesiges, affenähnliches Wesen gesehen haben.
Heute Tierisch
28.07.2026, 09:45
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Legende um den sagenumwobenen Bigfoot bekommt neuen Auftrieb. Ein Jäger aus dem US-Bundesstaat North Carolina ist überzeugt, einem riesigen, affenähnlichen Wesen begegnet zu sein. Das mysteriöse Tier soll nicht nur gewaltige Ausmaße gehabt haben, sondern auch laut gegrunzt und einen intensiven Moschusgeruch verströmt haben.

Der Mann schilderte seine außergewöhnliche Begegnung der Bigfoot Field Researchers Organization (BFRO), einer Organisation, die seit Jahrzehnten Berichte über mutmaßliche Bigfoot-Sichtungen sammelt. Demnach sei er in einem abgelegenen Sumpfgebiet unterwegs gewesen, als plötzlich etwas Großes seine Aufmerksamkeit erregte.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
„Es watete einfach durch den Sumpf.“

Nach seinen Angaben bewegte sich das Wesen auf zwei Beinen durch das sumpfige Gelände. Es sei dunkel behaart gewesen und deutlich größer als ein Mensch. Besonders auffällig seien die tiefen, grunzenden Laute gewesen, die das Tier von sich gegeben habe.

"Es schien völlig unbeeindruckt vom Wasser und stapfte einfach hindurch", schilderte der Jäger. Als der Wind drehte, habe ihn zudem ein starker, moschusartiger Geruch erreicht – ein Detail, das in zahlreichen Bigfoot-Berichten immer wieder erwähnt wird.

Mythos seit den 50er Jahren

Bigfoot, auch "Sasquatch" genannt, gehört zu den bekanntesten Kryptiden der Welt. Beschrieben wird Bigfoot meist als zwei bis drei Meter großes, kräftig gebautes, behaartes Wesen, das aufrecht läuft und bevorzugt in den Wäldern Nordamerikas leben soll.

Kryptiden sind Tiere oder tierähnliche Lebewesen, deren Existenz behauptet wird, für die es aber keinen anerkannten wissenschaftlichen Nachweis gibt.

Der Begriff leitet sich vom griechischen Wort kryptós (κρυπτός) ab und bedeutet "verborgen" oder "versteckt".

Dazu zählen Bigfoot, der Yeti, oder auch das Ungeheuer von Loch Ness.

Seit den 1950er-Jahren wurden tausende Sichtungen gemeldet. Trotz zahlreicher Expeditionen, vermeintlicher Fußabdrücke, Haarproben und Videoaufnahmen fehlt bis heute ein eindeutiger wissenschaftlicher Beweis für die Existenz eines solchen Lebewesens.

Ist der Geruch doch ein Beweis?

Interessanterweise taucht der intensive Geruch in vielen Berichten auf. Manche Kryptozoologen vermuten, ein großes Säugetier könnte Duftstoffe zur Reviermarkierung einsetzen – ähnlich wie Bären oder Wildschweine. Skeptiker halten dagegen, dass starke Gerüche in sumpfigen Gebieten auch durch faulende Pflanzenreste, Schlamm oder andere Wildtiere entstehen können.

Experten bleiben skeptisch

Wildtierbiologen sehen in den meisten vermeintlichen Bigfoot-Beobachtungen eher Fehlinterpretationen bekannter Tiere. Vor allem Schwarzbären können sich kurzfristig auf die Hinterbeine stellen und wirken aus größerer Entfernung überraschend menschenähnlich. Auch schlechte Lichtverhältnisse, dichter Bewuchs oder die Erwartung des Beobachters können Wahrnehmungen beeinflussen.

Ob der Jäger in North Carolina tatsächlich einem unbekannten Wesen begegnet ist oder lediglich einem ungewöhnlich großen Bären, wird sich wohl kaum mehr klären lassen. Sicher ist nur: Die Geschichte um Bigfoot hat um ein weiteres Kapitel zugelegt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 28.07.2026, 09:45
Weitere Storys