Der Sommer ist die schönste Zeit für lässige Beach Waves, luftige Frisuren und möglichst wenig Aufwand. Für die Haare kann das allerdings zum Härtetest werden. UV-Strahlung, Salz- und Chlorwasser sowie zu wenig Pflege setzen der Haarstruktur ordentlich zu. Wer jetzt nicht aufpasst, kämpft im Herbst mit trockenem, brüchigem und stumpfem Haar.
UV-Strahlung kann das Haar austrocknen, porös und strohig machen. Besonders ärgerlich ist das bei frisch gefärbtem Haar: Die Farbe kann schneller verblassen und an Leuchtkraft verlieren.
Klar, die lässigen Beach Waves vom Strand sehen im September noch sexy aus. Im Oktober kann aus dem Sommerlook aber schnell eine trockene Strohfrisur werden. Deshalb sollte morgens ein Sonnenschutzspray für Haare und Kopfhaut aufgetragen und regelmäßig aufgefrischt werden – besonders nach dem Schwimmen.
Dabei geht es nicht nur um UV-Schutz. Gute Produkte bringen gleichzeitig Pflege ins Haar und helfen dabei, die Feuchtigkeit zu bewahren.
Pferdeschwanz, strenger Dutt oder geflochtene Haare – gerade im Wasser sind solche Frisuren keine gute Idee. Werden die Haare nass, sind sie besonders empfindlich. Der Zug durch Haargummis und straffe Frisuren kann die Haarstruktur zusätzlich belasten.
Die Folge: Haare können leichter brechen, splissig werden und stumpf wirken. Außerdem trocknen zusammengebundene Haare langsamer. Deshalb gilt im Sommer: lieber locker lassen. Oder, ganz nach Arielle, die Haare einfach offen tragen.
Auch der sommerliche Zopf nach dem Baden ist keine optimale Idee. Nasses Haar ist - wie schon erwähnt - besonders sensibel und kann durch die Spannung beim Flechten leichter geschädigt werden.
Wer seine Haare nach dem Schwimmen zusammennehmen möchte, sollte sie deshalb zunächst möglichst sanft trocknen lassen und erst danach locker frisieren.
Ob Meer, See oder Pool: Nach dem Baden sollte das Haar möglichst bald mit klarem Wasser ausgespült werden. Salz und Chlor können die Haare zusätzlich austrocknen und die Oberfläche strapazieren.
Am Abend darf es dann eine gründlichere Reinigung sein: Shampoo, Pflege und Conditioner entfernen Rückstände und geben dem Haar Feuchtigkeit zurück.
Im Sommer braucht das Haar meist mehr Pflege – nicht weniger. Eine feuchtigkeitsspendende Maske kann regelmäßig zum Einsatz kommen, besonders wenn die Haare trocken oder coloriert sind.
Auch Leave-in-Produkte sind praktisch: Sie bleiben im Haar, versorgen es mit Pflege und können das Haar im Alltag vor zusätzlicher Belastung schützen.