Kritik an Waffenverbotszonen

"In Favoriten regieren die Messer" – FPÖ rechnet ab

Die jüngsten Messerangriffe in Wien-Favoriten rufen die Politik auf den Plan. Die FPÖ kritisiert das Konzept von Waffenverbotszonen scharf.
Heute Politik
19.07.2026, 07:03
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Die Sicherheitslage in Wien sorgt aktuell wieder für Schlagzeilen. Vor allem die Lage rund um den Viktor-Adler-Markt scheint außer Kontrolle zu geraten. Immer wieder kommt es zu Schlägereien, Messerattacken und Großeinsätzen der Polizei.

Mehrere Messer-Attacken in wenigen Tagen

In den letzten Tagen kam es gleich zu mehreren erschreckenden Gewalttaten. Erst stach ein erst 12-jähriger Syrer im Wielandpark auf drei Landsleute ein, wenig später wurden in der Senefeldergasse zwei Männer bei einer Messerattacke schwerst verletzt, einer davon lebensbedrohlich. Sie wurden von ihren Kontrahenten mit mehreren gezielten Tritten gegen den Kopf beziehungsweise ins Gesicht niedergestreckt und blieben zunächst regungslos am Boden liegen – "Heute" berichtete.

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FPÖ rechnet mit Waffenverbotszonen ab

Die Angriffe ereigneten sich trotz einer aufrecht geltenden Waffenverbotszone – ein Umstand, den die FPÖ jetzt scharf kritisiert. "Waffenverbotszone, Schwerpunktaktionen, Fototermine – das ist die ganze Bilanz der ÖVP-Showpolitik", so der freiheitliche Bezirksvorsteherstellvertreter Christian Schuch. Er wirft Innenminister Gerhard Karner vor, sich als Sicherheitsminister zu inszenieren, "während auf den Straßen von Favoriten die Messer regieren".

Ähnlich scharf feuert Generalsekretär Michael Schnedlitz: "Mitten in jener Waffenverbotszone, die ÖVP-Innenminister Karner bis heute als wirksam verkauft, werden Menschen niedergestochen. Wer nicht einmal mehr einen einzigen Wiener Bezirk schützen kann, hat sein Amt verwirkt und muss zurücktreten!"

Die FPÖ fordert nun "echte Maßnahmen": Die "Festung Österreich” mit Asylstopp, eine konsequente Abschiebeoffensive und die Herabsetzung der Strafmündigkeit.

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