Reservierung, Eintritt, Limits

Italien greift durch – Strand-Besuch nur mit QR-Code

Wer heuer an Italiens Stränden baden will, sollte sich vorab informieren. An vielen beliebten Küsten gelten Reservierungspflicht und Besucherlimits.
Newsdesk Heute
07.07.2026, 20:06
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An beliebten Küstenabschnitten in Süditalien greifen in diesem Sommer strenge Maßnahmen gegen den Massentourismus. Besucher müssen vielerorts ihren Strandbesuch vorab online buchen, teils Eintritt bezahlen und mit begrenzten Besucherzahlen rechnen.

Natur und empfindliche Küstengebiete sollen dadurch besser geschützt werden. Welche Strände betroffen sind und wo welche Regeln gelten erfährst du hier.

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Zutritt nur mit Online-Reservierung

Besonders bekannt ist der Strand La Pelosa bei Stintino auf Sardinien. Bis Mitte Oktober dürfen dort täglich höchstens 1.500 Menschen an den Strand. Der Zutritt ist nur nach vorheriger Online-Reservierung mit QR-Code möglich. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt, Kinder unter zwölf Jahren kommen kostenlos hinein.

Auch am Punta Molentis bei Villasimius ist die Zahl der Badegäste auf 600 pro Tag begrenzt. Neben einer Reservierung fällt eine Eintrittsgebühr an, zusätzlich werden Parkgebühren eingehoben. Sonnenschirme und Strandzelte sind verboten – ausgenommen sind Familien mit Kindern bis zehn Jahren sowie Personen über 65 Jahre.

Weitere Zugangsbeschränkungen gelten unter anderem an den Stränden Rena Bianca in Santa Teresa Gallura, Cala Brandinchi bei San Teodoro und Cala Goloritzé bei Baunei. Je nach Strand dürfen dort zwischen 250 und knapp 1.500 Besucher pro Tag hinein. Teilweise ist auch hier eine Reservierung samt Eintrittsgebühr erforderlich.

Limits auch auf dem Festland

Nicht nur Sardinien greift zu strengeren Regeln. An der Baia del Silenzio in Sestri Levante in Ligurien dürfen sich gleichzeitig höchstens 450 Personen am Strand aufhalten. Der Eintritt ist kostenlos, der Zugang wird jedoch kontrolliert.

Auch auf der Spiaggia dei Conigli auf Lampedusa ist der kostenlose Zutritt begrenzt. Pro Zeitfenster dürfen maximal 550 Besucher an den Strand. Im Meeresschutzgebiet Gaiola bei Neapel sind Reservierungen für höchstens 200 Personen je Zeitfenster vorgeschrieben. An der Due-Sorelle-Bucht bei Sirolo in den Marken ist ebenfalls eine kostenlose Vorab-Reservierung nötig.

Mehr Platz, aber weniger Sonnenschirme

Im Badeort Jesolo werden die bisherigen Strandparzellen von drei mal zwei Metern schrittweise auf vier mal vier Meter vergrößert. Badegäste sollen dadurch mehr Abstand und Privatsphäre erhalten. Gleichzeitig dürfte die Zahl der Sonnenschirme laut Schätzungen um rund 20.000 sinken.

In Bibione testen Strandbetreiber zudem neue Einzel-Liegen für Alleinreisende. Einige davon verfügen über Solarpaneele, mit denen Smartphones geladen werden können. Zusätzlich soll eine App freie oder unrechtmäßig belegte Sonnenschirme erkennen und verwalten.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.07.2026, 20:06
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