Cobra-Polizist gesteht

Johanna G. beim Sex im Auto mit Schal erdrosselt

Die vermisste Fitnesstrainerin Johanna G. aus der Steiermark ist tot! Der verhaftete Cobra-Beamter spricht von einem "Sex-Unfall" – mit einem Schal.
André Wilding
14.01.2026, 08:40
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Jetzt herrscht traurige Gewissheit: Johanna G. (34) aus der Steiermark lebt nicht mehr. Im Fall der seit Freitag vermissten Fitnesstrainerin legte der festgenommene Cobra-Beamte am Dienstag ein Teilgeständnis ab.

Der 30-jährige Polizist gab gegenüber den Ermittlern zu, die Frau getötet zu haben. Die Leiche habe er in einem Loch verscharrt. Den Tatort nannte er selbst – das Grundstück seiner Eltern in der Südoststeiermark. Dort fanden Tatort-Beamte am Abend tatsächlich den Leichnam der 34-Jährigen und sicherten Spuren.

"Unabsichtlich" erdrosselt

Die Einvernahme des Verdächtigen lief auch danach weiter. Der Elite-Polizist soll die Tat als Unfall dargestellt haben. Er habe im Auto einvernehmlichen Sex mit der Frau gehabt und sie dann laut "Kleine Zeitung" "unabsichtlich" mit einem Schal erdrosselt. Diese Darstellung wurde von der Polizei zunächst aber nicht offiziell bestätigt.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

In der Nacht wurde der Cobra-Beamte jedenfalls in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Am Mittwoch soll über die Verhängung der Untersuchungshaft entschieden werden. Polizei und Staatsanwaltschaft informieren am Mittwoch in einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Ermittlungen.

Obduktion soll Todesursache klären

Der Druck auf den Verdächtigen war zuletzt massiv gestiegen. Bei einer Hausdurchsuchung am elterlichen Anwesen stießen Ermittler auf zwei gestohlene Dienstpistolen, die aus früheren Dienststellen stammen sollen. Auch wenn dieser Fund nicht direkt mit dem Tod von Johanna G. zusammenhängen dürfte, belastet er den 30-Jährigen zusätzlich.

Die genauen Hintergründe der Tat und die Todesursache sollen nun Obduktion und Justiz klären – es gilt die Unschuldsvermutung.

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