Die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krisen stehen am Dienstag im Mittelpunkt eines Treffens der EU-Wirtschafts- und Finanzminister in Brüssel. Diskutiert werden unter anderem die Auswirkungen des Iran- und des Ukraine-Krieges sowie die stark gestiegenen Energiepreise.
Auch Österreich ist bei dem Treffen vertreten: Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) nimmt für die Bundesregierung an den Beratungen teil.
Den Auftakt bildet ein Arbeitsfrühstück der Minister. Dabei sollen vor allem die Lage im Iran, die steigenden Energiepreise und mögliche Reaktionen der Europäischen Union besprochen werden. Konkrete Beschlüsse zu diesen Themen werden bei dem Treffen allerdings nicht erwartet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen ist ein Paket zur Marktintegration und Marktaufsicht. Dieses ist Teil der EU-Agenda für eine Spar- und Investitionsunion.
Ziel des Vorhabens ist es, Hindernisse für grenzüberschreitende Investitionen abzubauen und die Funktionsweise der europäischen Märkte zu verbessern.
Auf der Tagesordnung des Rates stehen außerdem eine Empfehlung zum Fiskalstrukturplan Irlands sowie die Billigung des geänderten Aufbau- und Resilienzplans Estlands.