Zu Ostern dreht sich bei vielen alles ums Eier färben und Verstecken. Doch kaum jemand denkt an die Hennen, die diese Eier legen. Das Leid der Legehennen bleibt oft im Verborgenen, obwohl die Tiere enormes leisten. Sie müssen – durch Zucht und Fütterung – fast täglich ein Ei legen. Zum Vergleich: Das ursprüngliche Bankivahuhn von dem unsere Legehennen abstammen, hat nur 20 bis 30 Eier im Jahr gelegt.
Durch das ständige Eierlegen leiden die Hennen oft an gesundheitlichen Problemen. Viele haben chronischen Calciummangel, was schmerzhafte Knochenbrüche zur Folge hat. Besonders das Brustbein ist bei einem Großteil der Tiere gebrochen. Zusätzlich kämpfen viele Hennen mit Entzündungen der Legeorgane. Als wäre das nicht schon schlimm genug, geht es für die meisten Hühner nach bereits eineinhalb Jahren aufzehrender Arbeit ab zum Schlachter.
„Das ist kein dankbares Ende – deshalb retten wir von ANIMAL SPIRIT in der Osterzeit über 850 Hühner vor diesem Schicksal! Statt Eier zu suchen, helfen engagierte Tierschützer dabei, die Hühner von den Sitzstangen zu pflücken und ihnen den Weg in ein neues Leben zu ebnen. Private Hühnerfreunde öffnen ihre Türen bzw. Ställe, damit die geretteten 'Ladies' ein artgerechtes Leben führen können“Kathi KochVerein ANIMAL SPIRIT
Der Verein sucht laufend Menschen, die Hühner aufnehmen möchten. Wer einem Hendl ein Zuhause geben oder die Aktion unterstützen will, kann sich direkt bei ANIMAL SPIRIT melden.
Gerade zu Ostern wird viel genascht, gebastelt und verschenkt. Wie wär’s heuer mit einem Geschenk, das länger Freude macht? Eine Tierpatenschaft für eines der 700 geretteten Tiere auf den drei Gnadenhöfen von ANIMAL SPIRIT schenkt Sinn und Freude – und hilft echten Hasen oder Hühnern, die auf den Höfen ein Zuhause gefunden haben.
Auf Wunsch gibt es eine persönliche Patenschaftsurkunde mit Foto deines Kaninchens – ideal zum Verschenken. Eine Patenschaft kannst du ganz unkompliziert online abschließen oder du schaust einfach persönlich am Gnadenhof Hendlberg vorbei und lernst deinen kleinen Schützling direkt kennen.
Wer die Tiere besuchen oder mehr erfahren möchte, kann sich jederzeit beim Verein melden und sich selbst ein Bild von den Schützlingen machen.