Gratis Mittagsessen und mehr

Nach Kate-Chaos: Royals schreiben Job international aus

Die Royals suchen eine neue Kommunikationsfachperson. Wer vom Buckingham-Palast angestellt ist, bekommt viele Benefits.

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Nach Kate-Chaos: Royals schreiben Job international aus
Die Royals wollen einen Kommunikationsprofi.
John Linton/Pool via REUTERS; Twitter/Prinz William; Screenshot

Auf LinkedIn hat der britische "Royal Household" eine Stelle ausgeschrieben. Sie suchen nach einer Kommunikationsassistenz. In den Aufgabenbereich fallen unter anderem das Produzieren von Social-Media-Content der Royals und das Beantworten von Medienanfragen.

Laut der Jobausschreibung bekommt man rund 30.000 Euro im Jahr bei einem wöchentlichen Pensum von 37,5 Stunden. Der Job bei den Royals trumpft zusätzlich mit vielen weiteren Benefits auf.

Royal-Mitarbeitende bekommen gratis Mittagessen

"Um die beste Arbeit zu liefern, müssen wir uns am besten fühlen", so der Palast im Inserat. Das Benefit-Paket möchte Mitarbeitende dabei unterstützen. Besonders geschätzt sei der Pensionsplan. Der Palast zahlt rund 15 Prozent in die Rente ein, und man kann freiwillig noch mehr in seine Altersvorsorge stecken.

Ebenfalls beliebt sei das offerierte Mittagsmenü. Das royale Küchenteam setzt sich aus renommierten Köchinnen und Köchen aus der ganzen Welt zusammen. Aktuell wird das Team von Mark Flanagan geleitet, der auch schon für Präsident Obama zu seiner Regierungszeit gekocht hat. Personen mit einer Schwäche für Süßes kommen im "Royal Household" auf ihre Kosten. So hat Marks Team eine eigene Backwaren-Chefin. Kathryn hat jahrelang in fünf-Sterne-Restaurants gearbeitet.

"Royal Household": Knausrig bei den Ferien?

Wenn man für den Job nach London ziehen muss, bekommt man eine subventionierte Unterkunft. Persönliche Weiterentwicklung wird beim "Royal Household" großgeschrieben, weshalb es regelmäßige Mitarbeitertrainings gebe.

Arbeitnehmenden sei es zudem möglich, bezahlte Elternzeit zu beziehen. Man profitiert von 20 Prozent Rabatt in den "Royal Collection Trust Shops" und gratis Tickets zu den diversen Attraktionen und Locations der Royals. Es gibt zudem diverse Rabatte bei weiteren Geschäften und Freizeitaktivitäten.

Die künftige Kommunikationsspezialistin oder der -spezialist darf rund 25 Tage Ferien im Jahr beziehen. Damit bietet der Palast aber weniger an, als in Großbritannien gang und gäbe sind. Gesetzlich sind die Urlaubstage auf 28 festgelegt, jedoch die Arbeitswoche mit 40 Stunden höher als vom Palast gefordert. Nach drei Jahren bekommen Palastangestellte eine Erhöhung auf 27, nach fünf auf 28 und nach zehn auf 30 Ferientage.

Hat die neue Stelle mit "Kate-Gate" zu tun?

Das Timing der Stellenausschreibung sorgt für Diskussionen. Sie wurde mitten im "Kate-Gate" publik gemacht: Die 42-Jährige hatte im Januar eine Bauchoperation und war in den Wochen danach nicht öffentlich aufgetreten. Ein Bild zum britischen Muttertag Anfang März sollte die Gerüchte um ihren Gesundheitszustand beenden.

Nachdem das Bild von bekannten Fotoagenturen zurückgerufen wurde, weil es digital verändert wurde, war der Schaden jedoch groß. Kate entschuldigte sich öffentlich, sie habe das Foto selbst bearbeitet. Seither sind noch mehr Verschwörungstheorien im Umlauf gewesen – bis sie ihre Krebsdiagnose mit einem Video öffentlich machte und damit aufklärte, wieso das Königshaus so lange keine Informationen über ihren Zustand preisgab. Sie wollte ihren Kindern erst die Situation schonend beibringen und mit Zeit für sich haben.

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    Instagram/kyliejenner

    Auf den Punkt gebracht

    • Die Royals suchen eine neue Kommunikationsfachperson und bieten attraktive Benefits wie ein Gehalt von rund 30.000 Euro im Jahr, subventionierte Unterkunft in London, Pensionsplan mit 15 Prozent Einzahlung, gratis Mittagessen von renommierten Köchen, bezahlte Elternzeit, 20 Prozent Rabatt in "Royal Collection Trust Shops" jedoch nur 25 Tage bezahlten Urlaub, obwohl gesetzlich in Großbritannien 28 Urlaubstage vorgeschrieben sind
    • Die Stellenausschreibung wird diskutiert, da sie während des "Kate-Gate" veröffentlicht wurde, bei dem Gerüchte über die Gesundheit von Kate Middleton aufkamen und ein manipuliertes Bild von ihr veröffentlicht wurde
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