Vertrag verlängert

Ryanair-Boss O'Leary bleibt bis 2032

Ryanair-Chef Michael O'Leary hat seinen Vertrag um fast sechs Jahre verlängert und bleibt bis 2032 an der Spitze des Billigfliegers.
Newsdesk Heute
19.06.2026, 21:08
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Der Vorstand des irischen Billigfliegers Ryanair gab am Freitag bekannt, dass CEO Michael O'Leary seinen Vertrag bis April 2032 verlängert hat. Die Verhandlungen dafür liefen über mehrere Monate.

Der neue Vertrag beinhaltet laut Ryanair ein "bescheidenes jährliches Gehalt und einen begrenzten Jahresbonus". Genaue Summen wurden nicht genannt, aber O'Leary erhält einen einmaligen Anspruch auf über 10 Millionen Ryanair-Aktien zum Preis von je 26,70 Euro – vorausgesetzt, er bleibt bis 2032 im Amt und erfüllt "sehr ehrgeizige Ziele".

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Zuletzt erhielt der 65-Jährige ein Festgehalt von 1,2 Millionen Euro und eine auf die Hälfte dieser Summe begrenzte Jahresprämie. Bereits 2022 hatte er seinen Vertrag bis 2028 verlängert.

Vom Finanzberater zum Airline-Boss

O'Leary steht seit 1994 an der Spitze von Ryanair und machte aus einem verlustbringenden Billigflieger die nach Passagierzahlen größte Fluggesellschaft Europas. 1988 hatte Gründer Tony Ryan den damals im Handel tätigen O'Leary zu seinem persönlichen Assistenten gemacht. Drei Jahre später schickte er ihn in die USA, um das Geschäftsmodell der Billigfluglinie Southwest Airlines zu studieren.

Bekannt für provokante Aussagen

Der Ryanair-Chef ist bekannt für seine öffentlichkeitswirksamen Ideen – wie etwa Gebühren für die Toilettenbenutzung an Bord oder Stehplätze. Beide Vorschläge wurden allerdings nie umgesetzt.

Vor wenigen Monaten nannte O'Leary Starlink-Chef Elon Musk in einem Streit über Internet an Bord einen "Idioten", worauf der Tech-Milliardär seine Entlassung forderte. Die österreichische Regierung kritisierte er für das Versäumnis, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen – er wettert gegen "sleepy Stocker" und "hopeless Hanke".

Über den Konkurrenten Lufthansa sagte er während der Corona-Pandemie: "Wann immer es eine Krise gibt, ist der erste Reflex der Lufthansa, die Hand in die Tasche der deutschen Regierung zu schieben."

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