Kritik aus eigener Partei

Schüler-Laptops: Neos stellen sich gegen Wiederkehr

Pläne von Minister Wiederkehr sorgen für Kritik aus den eigenen Reihen. Die Tiroler Neos sprechen sich gegen die Verschiebung der Schüler-Laptops aus.
Newsdesk Heute
20.07.2026, 15:36
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Innerhalb der Neos regt sich Widerstand gegen die geplante Verschiebung der Schüler-Laptops. Tirols Landessprecherin Birgit Obermüller kritisiert die Entscheidung von Bildungsminister Christoph Wiederkehr, wonach die Geräte ab Herbst 2027 erst in der 6. statt bereits in der 5. Schulstufe ausgegeben werden sollen.

Im APA-Interview verweist Obermüller darauf, dass zahlreiche Schulen ihre Bildungskonzepte bereits auf den bisherigen Zeitplan abgestimmt hätten. "Einige Schulen haben ihre Bildungskonzepte schon auf die Schülerlaptops ausgerichtet", erklärte sie.

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Mehr Schulautonomie gefordert

Die Tiroler Neos-Chefin plädiert dafür, den Schulen selbst die Entscheidung zu überlassen, ab welcher Schulstufe die vom Bund geförderten Laptops eingesetzt werden.

"Wir haben dem Bildungsministerium empfohlen, dass die Schulautonomie besser gelebt werden soll", sagte Obermüller. Zu dieser Forderung sei sie gekommen, nachdem Vertreter aus dem Schulbereich auf sie zugekommen seien.

Trotz des Sparzwangs müsse auf die bereits geleisteten Vorarbeiten der Schulen Rücksicht genommen werden, argumentierte die frühere Schulleiterin. Sie hoffe weiterhin auf eine Änderung der Pläne. Das Bildungsministerium werde sich im Sommer mit dem Thema beschäftigen.

Kritik an Tiroler Landesregierung

Kritik übte Obermüller außerdem an der schwarz-roten Tiroler Landesregierung. Beim angekündigten Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem zweiten Geburtstag sieht sie Versäumnisse.

"Es gibt keine einheitlichen Elternbeiträge und es gibt auch keine bessere soziale Durchmischung." Die digitale Anmeldeplattform allein sei aus ihrer Sicht zu wenig, um das Projekt erfolgreich umzusetzen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.07.2026, 15:36
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