Parmesan gehört für viele zum Kochen einfach dazu. Ob über Pasta, im Risotto oder als Snack – der würzige Hartkäse ist ein echter Klassiker. Doch bei der Lagerung machen viele einen entscheidenden Fehler.
Nach dem Gebrauch wandert der Käse oft einfach zurück in die Originalverpackung oder wird in Frischhaltefolie gewickelt. Das scheint praktisch, ist aber schlecht für den Parmesan.
Der Käse kann in seiner ursprünglichen Verpackung nicht "atmen": Das schafft ein feuchtes Klima, das Schimmelbildung begünstigt. Auch Frischhaltefolie ist keine Lösung – der Käse beginnt zu schwitzen und kann unangenehm riechen.
Wickle deinen Parmesan stattdessen in Küchenpapier, Backpapier oder Butterbrotpapier ein. So kann der Käse atmen und trocknet trotzdem nicht aus. Auch spezielles Käsepapier eignet sich gut. Der beste Platz im Kühlschrank ist das Gemüsefach oder ein anderes wärmeres Fach. Die ideale Temperatur liegt zwischen fünf und sieben Grad Celsius. Zu kalt sollte es nicht sein.
Richtig gelagert bleibt angebrochener Parmesan etwa drei Wochen frisch. Vakuumverpackter Käse hält im Kühlschrank sogar bis zu drei Monate. Entdeckst du Schimmel an einem Stück Parmesan, schneide die betroffene Stelle großzügig weg. Geriebenen Parmesan solltest du bei Schimmelbefall jedoch komplett entsorgen.