Der Frühling ist da, viele Autofahrer denken jetzt an den Wechsel auf Sommerreifen. Genau dabei kann sich ein genauer Blick auf die Preise ordentlich auszahlen. Laut einem Vergleich von Check24 liegt das Sparpotenzial je nach Modell und Größe bei bis zu 70 Prozent.
Vor allem bei oft gefahrenen Autos gehen die Preise stark auseinander. Bei einem VW Golf mit der Dimension 205/55 R16 beträgt der Unterschied zwischen günstigen und teureren Anbietern laut Vergleich bis zu 117 Euro pro Satz. Bei größeren Modellen wie einem Škoda Octavia oder bei SUVs kann die Differenz sogar zwischen 120 und 143 Euro liegen.
"Viele Autofahrer unterschätzen, wie stark die Preise je nach Anbieter schwanken. Ein transparenter Vergleich hilft, das passende Produkt zum besten Preis zu finden", sagt Tobias Lechner, Geschäftsführer für Autoreifen bei Check24. "Gerade bei Premium-Markenreifen ist das Sparpotenzial besonders hoch, während im mittleren Preissegment häufig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erzielt wird."
Doch nicht nur der Preis entscheidet. Wichtig ist vor allem, dass der Reifen zum Auto passt. Viele schauen beim Kauf nur in den Typenschein. Genau das kann zum Fehler werden. Dort stehen oft mehrere zugelassene Größen, die nicht immer zur aktuell montierten Felge passen.
Entscheidend ist laut Experten deshalb die Beschriftung auf dem Reifen, der derzeit am Auto montiert ist. Die Angaben auf der Flanke – etwa 225/45 R17 94W – zeigen, welche Größe wirklich gebraucht wird. Wichtig ist auch: Immer alle vier Reifen kontrollieren. Vor allem stärkere Modelle und SUVs haben auf Vorder- und Hinterachse oft nicht dieselbe Dimension.
Neben der Größe spielt auch die Qualität eine große Rolle. "Die Check24 Note bündelt Ergebnisse unabhängiger Reifentests, Kundenbewertungen und die Werte des EU-Reifenlabels. So erhalten Kunden auf einen Blick eine verständliche und transparente Einschätzung der Leistungsfähigkeit eines Reifens", erklärt Lechner.
Für viele ist auch die Frage spannend, ob Ganzjahresreifen eine gute Lösung sind. In Städten und im Flachland können sie durchaus praktisch sein. Wer selten bei Schnee unterwegs ist, spart sich damit Wechsel und Einlagerung. In alpinen Regionen oder bei häufigen Fahrten auf schneebedeckten Straßen stoßen Ganzjahresreifen aber schneller an ihre Grenzen.
"Ganzjahresreifen sind für viele Kunden eine sinnvolle Option – insbesondere im urbanen Raum. Wer jedoch regelmäßig in Bergregionen unterwegs ist oder häufig bei starkem Schneefall fährt, ist mit einer klassischen Sommer- und Winterbereifung weiterhin auf der sicheren Seite", erklärt Lechner.