Laut aktuellem Consumer Check des Handelsverbands planen die Österreicher heuer durchschnittlich 150 Euro für Geschenke und das Fest ein. Im Jahr davor waren es noch 159 Euro, 2024 lag der Wert bei 145 Euro. Trotz sinkender Pro-Kopf-Ausgaben erwartet der österreichische Einzelhandel einen Gesamtumsatz von über 260 Millionen Euro.
Nicht alle greifen zu Geschenken. Knapp ein Fünftel, konkret 19 Prozent der Befragten, plant heuer laut Umfrage, nichts zu Ostern zu verschenken.
Am häufigsten landen weiterhin Süßigkeiten im Osternest. 52 Prozent setzen auf Schoko-Osterhasen und andere Naschereien. Gefärbte Eier folgen mit 41 Prozent. Dahinter liegen Spielwaren mit 21 Prozent sowie Blumen und Pflanzen mit 19 Prozent.
Selbstgemachtes wie gekochte oder gebackene Speisen kommt auf 16 Prozent, Gutscheine auf 15 Prozent. Gemeinsame Zeit oder Ausflüge nennen 14 Prozent, 11 Prozent planen Restaurantbesuche. Bücher und Dekoartikel erreichen jeweils 10 Prozent.
Auch bei den Ausgaben rund um das zweitwichtigste Fest für den Handel (nach Weihnachten) zeigt sich ein Rückgang. Für klassische Osternester mit Eiern und Süßigkeiten werden im Schnitt 29 Euro eingeplant, im Vorjahr waren es noch 33 Euro. Für sonstige Geschenke sind es 43 Euro statt 48 Euro. Für das Festessen oder den Osterbrunch rechnen die Menschen mit 57 Euro, nach 59 Euro 2025. Einzig bei Deko wird mehr ausgegeben: 21 Euro statt 19 Euro.
Unterschiede gibt es je nach Region. Am meisten geben die Menschen in Salzburg und Oberösterreich aus, im Schnitt 162 Euro pro Kopf. Dahinter folgen Niederösterreich und Burgenland mit 154 Euro sowie Steiermark und Kärnten mit 153 Euro. In Vorarlberg und Tirol sind es 143 Euro, in Wien mit 138 Euro am wenigsten.
Gleichzeitig zeigt die Auswertung einen stärkeren Fokus auf regionale Anbieter. 68 Prozent wollen heuer bewusst bei österreichischen oder regionalen Händlern einkaufen. Im Vorjahr waren es noch 62 Prozent. 13 Prozent kaufen bei heimischen Online-Shops, 12 Prozent bei deutschen oder anderen europäischen Anbietern. Nur vier Prozent planen Einkäufe bei Plattformen wie Temu oder Shein, heißt es in der Umfrage.
Die Daten basieren auf einer repräsentativen Erhebung von Reppublika Research. Dafür wurden im März 2026 insgesamt 1.014 Personen in Österreich befragt.